News

Simsa und Swico beschliessen Fusion

Auf zwei getrennten Generalversammlungen haben Swico und Simsa ihre Fusion beschlossen. Die Zustimmung fiel einstimmig aus. Simsa wird in den Swico integriert.

Die beiden ICT-Verbände Swico und Simsa habe am 18. Juni zwei getrennte Generalversammlungen abgehalten. Bei diesen beschlossen sie ihre Fusion. Wie der Swico und Simsa mitteilen, wurde die erforderliche Zweidrittelmehrheit der Mitglieder deutlich übertroffen. Der Entscheid war einstimmig.

Simsa wird unter dem Dach von Swico vollständig integriert. Der Code of Conduct Hosting und das Collaboration Framework, wie auch die Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Web Project Manager sind dann beim Swico verortet. Neu profitieren die bisherigen Simsa-Mitglieder von der "Branchenlösung für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz", dem Issue Management und dem Start-up-Programm vom Swico, wie es weiter heisst.

Der Swico-Vorstand bekommt Zuwachs. Neu stossen der bisherige Simsa-Präsident und Netcetera-CEO Andrej Vckovski und Nadja Perroulaz, Mitgründerin und VR-Präsidentin von Liip, zum Gremium hinzu.

Des Weiteren beschloss die GV die Gründung zweier neuer Fachgremien. Der Bereich Hosting wird von Hostpoint-Mitgründer Claudius Röllin geleitet. Bei der Fachgruppe für Webagenturen teilen sich Dotpulse-CEO Imre Sinka und Omento-CEO Maximilian Plank die Führung, wie es weiter heisst. Die Fachgremien sind selbstständig und verfügen über ein eigenes Budget.

"Mit dieser Fusion wird die ICT- und Online-Wirtschaft entscheidend gestärkt. Wir setzen damit ein klares Zeichen gegen die Fragmentierung der Verbandslandschaft und können die Anliegen unserer Mitglieder auf der politischen Bühne künftig noch wirksamer vertreten", sagt Swico-Präsident Andreas Knöpfli zu der Fusion. Der Zusammenschluss werde auf den 30. Juni 2018 vollzogen. Die Verbände erwarten, dass es noch bis Ende dieses Jahres dauern wird, bis der Zusammenschluss im Alltag umgesetzt ist. Lesen Sie hier die komplette Medienmitteilung zum gestrigen Fusionsbeschluss.  (Netzwoche)         

Digital Economy Award: Man kann Projekte einreichen

Die Bewerbungsfrist ist eröffnet. Eine mit prominenten ICT-ExpertInnen besetzte Jury sucht bis am 17. September die digital reifsten Unternehmen der Schweiz und deren innovativste Projekte. Die Besten der Besten werden an der Digital Economy Award Gala im Hallenstadion am 21. November in vier Kategorien ausgezeichnet.

Die Kategorie Digital Innovation Of The Year prämiert das innovativste digitale Projekt der Schweiz. Projektverantwortliche sowohl von ICT-Anbietern und -Anwendern schicken ihre besten Projekte und Produkte des Jahres ins Rennen um den Titel.

In der Kategorie Highest Digital Quality Label bewerben sich Firmen in einer oder mehreren der sechs Themenbereiche um das swissICT-Gütesiegel. Die Fachgruppenvertreter bestimmen, wer mit dem entsprechenden Gütesiegel ausgezeichnet wird. Die besten Kandidaten werden dann für den Award nominiert. Die Themenbereiche der Gütesiegel lauten: «User Experience»​, «Sourcing & Cloud», «Lean, Agile & Scrum​», «Industrie 4.0», «Security​» und «Open Source».

Beim Swiss Digital Transformation Award fühlt die Jury den digitalen Puls der Unternehmen in den Kategorien «KMU», «Grossunternehmen» und «Gov & NPO». Er zeichnet Unternehmen und Organisationen aus, die besondere Fortschritte in der digitalen Reife gemacht und ihre Wettbewerbsfähigkeit damit signifikant gesteigert haben.

Jetzt gleich mit Ihrem Unternehmen anmelden oder an der Gala vom 21. November teilnehmen.                                                       

simsa und Swico wollen sich zusammenschliessen

Die Vorstände von Simsa und Swico haben beschlossen, dass beide Organisationen zu einer Einheit verschmelzen sollen. Damit wollen sie die zunehmend volkswirtschaftlich relevante ICT- und Online-Branche auf der politischen Bühne noch wirksamer vertreten.

 Gleichzeitig erhalten alle 600 Mitgliedfirmen Zugang zu einem stark erweiterten Portfolio an Mitgliederdienstleistungen. Die ICT- und die Online-Branche rücken immer näher zusammen, Wertschöpfungsketten und Businessmodelle überlagern sich. Diese Konvergenz soll sich auch bei der Interessenvertretung in Politik und Wirtschaft sowie bei den Dienstleistungen für Firmen der Branche widerspiegeln. Vor diesem Hintergrund haben die Führungsgremien der beiden relevanten Verbände von ICT und Digitalwirtschaft beschlossen, ihre Aktivitäten zusammenzulegen: Die Vorstände von Simsa und Swico haben einen Fusionsvertrag unterzeichnet, der am 18. Juni 2018 im Rahmen von ausserordentlichen Generalversammlungen durch die Mitglieder ratifiziert werden soll.

Die neue Organisation, rechtlich weiterhin als Verein konstituiert, wird unter dem Namen Swico firmieren. Sie wird alle Aktivitäten von Simsa und Swico übernehmen und weiterführen. Von Seiten Simsa werden insbesondere der Code of Conduct Hosting und das Collaboration Framework sowie die Ausbildungsgänge wie der eidgenössisch diplomierte Web Project Manager integriert. Swico bringt unter anderem sein umfassendes Issue Management, sein Start-up-Programm sowie die Branchenlösung für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ein.

Neu geschaffen werden ein Fachgremium für den Bereich Hosting unter der Leitung von Hostpoint Mitbegründer Claudius Röllin und eines für die Webagenturen unter der Leitung von Imre Sinka, CEO von Dotpulse. Beide Fachgremien werden im Rahmen von Swico selbstständig und mit eigenem Budget Projekte und Issues dieser beiden Mitgliedersegmente bearbeiten sowie eigene Aktivitäten entwickeln, wie es schon andere Fachgremien von Swico tun. Im neuen Swico-Vorstand Einsitz nehmen sollen der bisherige Präsident von Simsa, Andrej Vckovski, CEO von Netcetera, sowie eine weitere Person aus dem Bereich Webagenturen.

Mit diesem Schritt entwickelt sich Swico noch stärker zum Wirtschaftsverband der Schweizer ICT- und Online-Branche. Die Grenzen zwischen Anbietern und Anwendern wie auch die Grenzen zwischen ICT- und Kreativwirtschaft werden weiter verschmelzen – die verschiedenen Parteien noch enger zusammen rücken.

Für Andrej Vckovski, Präsident von Simsa, ist klar: «Mit dem geplanten Zusammenschluss stärken wir die Branche ganz entscheidend und sorgen dafür, dass sich die Online-Branche im politischen Meinungsbildungsprozess intensiver einbringen kann und noch mehr politisches Gewicht erhält.»

Sofern die rund 100 Simsa- und 500 Swico-Mitglieder am 18. Juni den Zusammenschluss ratifizieren, wird die Fusion formell auf den 30. Juni 2018 vollzogen. Das Zusammenwachsen im Alltag wird voraussichtlich bis Ende 2018 dauern. Die Vorstände von Simsa und Swico sind überzeugt, mit diesem Zusammenschluss einen wichtigen Schritt für eine kompaktere Verbandslandschaft im Bereich ICT und Online zu leisten und damit die Branche gut für die Zukunft zu rüsten.

Die Medienmitteilung in PDF Form können Sie hier herunterladen

Für weitere Auskünfte:

Irene Messerli, Vorstand Simsa, irene.messerli@bernet.ch, +41 44 266 90 80

Sarah Frey, Kommunikationsleiterin Swico, sarah.frey@swico.ch, +41 78 814 72 44

Best of Swiss Web LAT 2018 - Eventbericht

Über Online-Doktoren, personalisierte Kampagnen und ein Universum der Popmusik

Alljährlich sprechen die jeweiligen Sieger der Best of Swiss Web Awards am simsa Late Afternoon Talk über ihre Erfolgsrezepte. Die besten Webprojekte des Jahres haben alle etwas gemeinsam: Sie stellen den Kunden und Endnutzer ins Zentrum.

Nach einer kurzen Begrüssung durch simsa-Vizepräsident Claudio Dionisio wurde auch die anstehende geplante Fusion von simsa mit Swico kurz zum Thema. Simsa-Präsident Andrej Vckovski plädierte für die Fusion mit dem Wirtschaftsverband der digitalen Schweiz Swico, um der ständig wachsenden digitalen Branche in der Schweiz politisch und gesellschaftlich mehr Gehör zu verschaffen und Synergien für alle Mitglieder der Verbände direkter nutzbar zu machen. Lesen Sie in der Medienmitteilung der simsa und Swico mehr zur geplanten Fusion. Am 18.Juni stimmen die simsa-Mitglieder an der GV über die Fusion ab.

SBB Relaunch

Es wird an den simsa LATs fast schon zur Gewohnheit, dass Christoff Zogg, Director Digital Business bei der SBB, eines seiner Projekte präsentieren darf. Nach dem Master of Swiss Apps für SBB Mobile im Jahr 2016 konnte sich der Relaunch von SBB.ch in diesem Jahr den Master of Swiss Web sowie die goldene Boje in der Kategorie “Usability” sichern. Obwohl heute deutlich mehr Besucher den Fahrplan über die mobile App anschauen, und auch Billette bevorzugt über das Telefon gekauft werden, bleibt SBB.ch nach einzelnen Besuchern bewertet die wichtigste Webseite der Schweiz. Mit der Überarbeitung der Technik und der besonders benutzerfreundlichen und responsiven Neugestaltung konnte die SBB zuvor stagnierende Benutzerzahlen und Absätze im Webshop wieder deutlich steigern. Mit neuen Angeboten zu Freizeitgestaltung, Mobilität, Ferien- sowie Geschäftsreisen orientiert sich die SBB heute an einem breiten Kundenservice. Ausgeführt wurde das Projekt zusammen mit der Unic AG.

CSS Herbstkampagne 2017

Roger Oberholzer von Notch Interactive präsentierte als nächstes sein Siegerprojekt in der Kategorie “Business”. Er konnte sich ein Schmunzeln in Richtung Christoph Zogg nicht verkneifen, denn bereits an den Best of Swiss Apps 2016 mussten sich Notch Interactive und die MyCSS-App der SBB im Kampf um den Master-Titel geschlagen geben. Nichts desto trotz können bei Notch Auftragnehmer wie Kunde zufrieden sein. Die überaus erfolgreiche Herbstkampagne der Krankenversicherung 2017 führte zu einer Steigerung von 38% mehr Offerten an Kunden und zu 17% weniger Krankenkassenwechseln im Vergleich zum Vorjahr. Die gesamte Kampagne war mit datengesteuerten Algorithmen auf unterschiedlichste individuelle Personas ausgelegt, die alle ihren ganz persönlichen “journey” durchliefen, im echten Leben, aber auch durch ihr click-Verhalten. Insgesamt konnten so über 800 kombinierte Möglichkeiten an Botschaften vermittelt werden, die Ihre Wirkung beim Kunden nicht verfehlten.

OnlineDoctor Plattform

Laura Orlando und Dina Dändliker von dreipol erklärten, wie ihr “mobile first” Webprojekt entstanden ist. Auftraggeber waren zwei Wirtschaftsstudenten und ein junger Arzt, die erreichen wollten, dass in Zukunft weniger Leute unnötigerweise zum Arzt fahren und sich so auch die Ärzte den Fällen widmen konnten, bei denen es besonders drauf ankam. Gerade bei Spezialisten wie Dermatologen kann es unter Umständen Wochen dauern, bis ein Termin zustande kommt und im schlimmsten (oder besten) Fall ist der Ausschlag beim Arztbesuch bereits wieder abgeklungen. Durch eine Vorselektierung von akuten und geringen Leiden erspart die Webseite Patienten wie auch Ärzten wertvolle Zeit und nervenaufreibende Ungewissheit. Den Machern bei dreipol war es wichtig, dem Benutzer der Webseite unmittelbare Antworten geben zu können, ohne dass dieser das mobile Gerät aus der Hand legen muss. Anstelle von lästigen Formularen zur allgemeinen Einschätzung des Zustandes eines Patienten setzt die OnlineDoctor Plattform auf Chat-Konversationen. Bilder (z.B. von einem Hautausschlag) können direkt hochgeladen werden. Innert Minuten erhält der Nutzer eine Empfehlung zu einem Arztbesuch oder eine Entwarnung.

Gemeinschaftliche Informationsplattformen Naturgewalten GIN

Benedikt Heil von der Zeix AG stellte als nächstes die Informationsplattform GIN vor, die an den BoSW 2018 die goldenen Boje in der Kategorie “Public Affairs” gewann und heute als Vorzeigeprojekte in der Konsolidierung von dezentralen und föderalen Informationssystemen gilt. Im Interview mit Claudio Dionisio erklärte Heil, wie auch bei dieser Webseite das vorrangige Ziel war, dem Endnutzer von unterschiedlichen Wetterinformationen weitestgehend entgegenzukommen. Gerade Rettungskräfte in Unwettergebieten oder im Hochgebierge sind oftmals auf einen Vielzahl von unterschiedlichen Indizien und Messungen angewiesen um zu Entscheiden, wie ein Einsatz ausgeführt werden kann. GIN sammelt alle relevanten Daten an einem zentralen Ort und stellt diese grafisch dar, so dass Rettungskräfte in der Provinz genauso schnell auf Daten aus Ihrer Region zugreifen können, wie Rettungskräfte bei der Zermatt-Air.

Migros iMpuls Gesundheitsplattform

Auch die Migros verfolgt mit ihrer neuen Gesundheitsplattform iMpuls den Ansatz zu einer komplett auf die einzelnen Nutzer abgestimmten User Experience. Durch die Integration von bestehenden Migros-Plattformen wie den Migros Fitnessparks, Famigros oder Migipedia will iMpuls seinen Nutzern ein ganzheitliches Erlebnis eröffnen, vom persönlichen Fitness-coaching über gesunde Rezepte und Entspannungsübungen bis hin zur aktiven Freizeitgestaltung. Mark Burow von der Namics Ag stellte das Projekt iMpuls vor, das 2018 den Best of Swiss Web Award in der Kategorie “Marketing” gewann. Das Marketing-Konzept der neuen Migros Plattform wurde von der Firma Aperto erstellt und zielt auf ein personalisiertes Erlebnis jedes einzelnen Kunden. Die unterschiedlichen bestehenden Kanäle des Migros-Konzerns eignen sich hervorragend für ein breites Cross-Channel Marketing. Mit personalisierten Videos von iMpuls-Kunden an den in der Webseite integrierten Volksläufen konnten sich die Nutzer der Plattform direkt und persönlich auf der Webseite inszenieren und so ihre Bekannten und Freunde auf die neue Gesundheitsplattform aufmerksam machen.

Made Visible

Zum ersten Mal wurden in diesem Jahr an der Best of Swiss Web-Award Night auch der “Goldbach Crossmedia Award” vergeben. Die Gewinner von der Farner Consulting AG Michael Grunder und Philipp Skrabal liesse es sich nicht nehmen am LAT auch Ihr Siegerprojekt MADE VISIBLE vorzustellen. Die mit öffentlichen Geldern finanzierte Awareness-Kampagne für mehr Sicherheit im nächtlichen Strassenverkehr war für die ganzheitliche Kommunikationsagentur Farner ein voller Erfolg. Mit MADE VISIBLE wurde ein eigener Brand ins Leben gerufen, der so funktioniert, dass er nie alleine steht, sondern durch die Integration von bestehenden Kleidermarken und prominenten Vertretern an Bekanntheit gewinnt. Mit einem Video einer skatenden Bulldogge wurde die Kampagne zuerst international zum viralen Hit, bevor auch der Schweizer Markt auf die Kampagne einging. Mit gezielten “non-paid-endorsements” von Schweizer Instagram Influencern wie Christa Rigozzi oder Tamynique konnte die Marke MADE VISIBLE in kürzester Zeit einen starken Wiedererkennungswert aufbauen und das Problem der hässlichen Neon-Leuchtwesten im nächtlichen Strassenverkehr durch reflektierende modische Kleidungsstücke unterschiedlichster Marken salonfähig machen. Die Nachhaltigkeit, der Wiedererkennungswert und die Wirkung der Kampagne auf die Verkehrssicherheit waren bereits nach kurzer Zeit messbar.

50 Jahre Schweizer Hitparade

Zum Abschluss des diesjährigen LAT präsentierten Michael Hinderling von Hinderling Volkart und Christian Erni von D1 Solutions AG ihre Webseite zur 50 Jahrfeier der Schweizer Hitparade. Das Projekt gewann an den Best of Swiss Web Awards 2108 die goldene Boje in der Kategorie “Technology”. Die beeindruckende Webseite basiert auf den Songdaten von 50 Jahren Schweizer Hitparade, die angereichert wurden mit verschiedenen Attributen wie Tanzbarkeit, Stimmung oder Länge des Titels. Insgesamt entstand so ein Datenbündel von über 10’900 Songs mit insgesamt 4’500 Datensätzen. Da eine normale Webseite diese Menge von Daten nicht darstellen könnte, mussten die kreativen Köpfe bei Hinderling Volkart von Anfang an neue Wege gehen. Heraus kam am Ende eine visuelles musikalisches Universum, durch das sich der Nutzer mit Lichtgeschwindigkeit bewegt und an seinen Lieblingssongs und Erinnerungen aus 50 Jahren Hitparade andocken kann. In unterschiedlichen Darstellungen und Gewichtungen unterstreicht die technisch versierte Webseite vor allem eins: Data is beautiful.

Nach den Vorträgen ging es zum informellen Teil des Nachmittags. Die durch die Vorträge intellektuell gesättigten Gäste konnten beim Apéro Riche im Anschluss auch ihren Hunger stillen und den Rest des Abends zum Networking und Austausch nutzen.

Sehen sie hier eine kurze Fotostrecke zum Event.

Relaunch von SBB.ch ausgezeichnet mit dem Master of Swiss Web 2018

Die Unic AG holt sich an der 18. Ausgabe der Best of Swiss Web Awards in Zürich mit ihrem Relaunch der SBB Webseite die begehrte Master-Auszeichnung. Neu wurden in diesem Jahr an der Award Night auch der «Goldbach Crossmedia Award» und der «Werber des Jahres» verliehen. 

Die Best of Swiss Web Awards wurden in diesem Jahr in elf Kategorien verliehen. Keines der eingereichten Projekte konnte mehrere Kategorien für sich entscheiden. Wer den Mastertitel mitnehmen würde, der Live vom Saalpublikum mitbestimmt wird, blieb so bis zum Ende spannend. Unic gewann mit dem Relaunch von SBB.ch am frühen Abend bereits Gold in der Kategorie Usability und durfte sich am Ende zum grossen Sieger küren lassen.

Die weiteren Sieger waren (nach Kategorie):

Erstmals wurde auch der «Goldbach Crossmedia Award 2018» im Rahmen des Best of Swiss Web Awards verliehen. Die Preise gingen an folgende Einreichungen:

Ebenfalls neu wird im Rahmen von Best of Swiss Web die Auszeichnung «Werber des Jahres» der «Werbewoche» verliehen. Den Preis erhielt Livio Dainese, kreativ-Chef bei Wirz.

Erfahren Sie mehr über die Gewinner im ausführlichen Dossier der Netzwoche.

Neuer simsa Lehrgang zum Thema «Film im digitalen Marketing»

In Zusammenarbeit mit dem SAWI und der Filmproduktionsfirma «Lauschsicht» hat die SIMSA den neuen Lehrgang «Film & Video: Kommunizieren mit Geschichten und bewegten Bildern lanciert. Dabei geht es hauptsächlich darum, welche Rolle Filme im digitalen Marketing einnehmen und wie erfolgreiche Videos geplant und realisiert werden.

Mit Präsentationen, Workshops und mit Live Demos wird den Teilnehmenden in 33 Lektionen das notwendige filmische Handwerk vermittelt: Content und Storytelling, Kamera, Licht, Editing, Color-Grading – alles Themen, die in einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit einer Produktionsfirma nützlich und wichtig sind.

Den Teilnehmern wird gezeigt, wie Geschichten aus dem Unternehmen erzählt werden können. Warum die Realität eben doch spannend ist und wie sich diese in Form von bewegten Bildern transportieren lässt. Dabei stehen auch Aspekte wie Produktionsqualität und besondere Herausforderungen bei Produktionen im eigenen Unternehmen.im Lehrplan.

Auszug aus dem Stundenplan

  • Videos im Zeitalter von «digitalem Content Marketing»
  • Geschichten finden und entwickeln
  • Realitäten einfangen
  • Produktions-Workflow
  • Kamera, Framing und Licht
  • Ton, Musik, Sprecher und Interview
  • Motion Branding
  • u.v.m.

Dozenten-Team:

Kevin Blanc, Director, Cinematographer, Lauschsicht AG*

Muriel Droz, Beratung, Producer, Lauschsicht AG

Claudio Dionisio, SIMSA

Lauschsicht realisiert Filme u.a. für SWISS, Horgenglarus, UBS oder YELLO.

Der Lehrgang dauert vom 3. Mai 2018 bis 7. Juni 2018.

Weitere Informationen und Anmeldung

Hosting-Umfrage zum simsa Code of Conduct

Viele Schweizer Hostinganbieter haben den simsa Code of Conduct Hosting heute implementiert. Damit wir – wenn notwendig – den CCH weiterentwickeln können, führen wir unter den Schweizer Hostinganbietern jährlich eine Umfrage durch. 

Wir möchten wissen, wie der CCH angewendet wurde, wie viele Fälle aufgetreten sind und wie er sich bewährt hat. Falls Sie in ihrem Geschäft Hosting anbieten, nehmen Sie bis zum 25. März 2018 an der Onlineumfrage teil. Der Zeiteinsatz beträgt ca. 10 Min. Ihre Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt, Ihre Daten werden ausschliesslich intern zu statistischen Zwecken verwendet.

Der zusammen mit den führenden Schweizer Hostinganbietern erarbeitete brancheninterne Verhaltenskodex regelt das Vorgehen für den Fall, dass ein Hostinganbieter eine Anfrage bzw. eine Aufforderung erhält, öffentlich zugängliche Inhalte eines Kunden vom Netz zu nehmen. Die Wirksamkeit der Eigenregulierung durch den simsa Code of Conduct Hosting wurde Ende 2017 bei der Revision des URG vom Gesetzgeber bestätigt.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung: simsa-Geschäftsstelle, Dr. Heinrich Meyer, E-Mail: h.meyer@simsa.ch.

Hier geht es zur Umfrage

Cliquez ici pour le sondage

Clicca qui per il sondaggio

Referendum gegen Internet-Zensur und digitale Abschottung kommt zustande

Das von Jungfreisinn, der Jungen GLP und der Jungen SVP angeführte Komitee gegen Internet-Zensur und digitale Abschottung hat heute knapp 60'000 beglaubigte Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Nun entscheidet das Stimmvolk über das bevormundende und für die Schweiz gefährliche Geldspielgesetz.

simsa unterstützte das Kommitee aktiv und forderte das Netzwerk auf, das Referendum zu unterzeichnen. Auch der zweite grosse Branchenverband Swico war mit an Bord. «Damit ist ein Zwischenziel erreicht», meint Andri Silberschmidt, Co-Präsident des Komitees und ergänzt: «Jetzt kann das Volk die vom Parlament verordnete Internet-Zensur und die gefährliche Entwicklung hin zu einer digital abgeschotteten Schweiz abwenden.» Erwartungsgemäss zeigte sich, dass viele Schweizerinnen und Schweizer bislang wenig Kenntnis vom Geldspielgesetz haben. Benjamin Fischer, Co-Präsident des Komitees, sagt dazu: «Das Geldspielgesetz ist der sprichwörtliche Wolf im Schafspelz. Unter dem Deckmantel des Spielerschutzes und der AHV-Sicherung werden die persönlichen Rechte und die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger massiv beschnitten. Darum ist es so wichtig, dass wir über die Vorlage abstimmen. Nur so kommt die dringend benötigte Debatte über unsere digitale Zukunft in Gang. Nur so erkennt das Stimmvolk, welche Folgen Netzsperren für die Wirtschaft haben.» 

Mit dem neuen Geldspielgesetz will das Parlament der Bevölkerung zum ersten Mal mittels Netzsperren vorschreiben, welche Internetseiten in der Schweiz besucht werden dürfen. Sämtliche internationalen Anbieter von Online-Spielen sollen zum Schutz einheimischer Casinos für Schweizer User blockiert werden. Selbst Schweizer Start ups könnten keine Lizenz beantragen. Digitale Abschottung und Internet-Zensur nimmt das Parlament dafür in Kauf und ebenso den Umstand, dass das Gesetz weitgehend von den Casinos geschrieben wurde. Mit dem erfolgreichen Referendum ist jetzt klar, dass sich das Schweizer Volk zuerst noch einmal zu dem vom Parlament verordneten Gesetz äussern wird. Lesen Sie hier die Medienmitteilung des Komitees vom 18.01.2018.

Schweizer Software-Markt in starkem Wachstum

Der gesamte ICT-Markt der Schweiz konnte 2017 einen kumulierten Umsatz von 31.4 Milliarden Franken erwirtschaften. Der Löwenanteil dieses Wachstums ist dabei mit 11.6 Milliarden Franken der Telekommunikations-Branche zuzuschreiben. Prozentual am meisten zulegen konnte aber das Software-Segment.

Der gesamte ICT-Markt der Schweiz konnte 2017 einen kumulierten Umsatz von 31.4 Milliarden Franken erwirtschaften. Der Löwenanteil dieses Wachstums ist dabei mit 11.6 Milliarden Franken der Telekommunikations-Branche zuzuschreiben. Prozentual am meisten zulegen konnte aber das Software-Segment.

Laut einer Studie von Swico befindet sich die Schweizer IT-Wirtschaft weiter im Vormarsch. Die Telekom-Branche ausgenommen, generierte sie 2017 einen Umsatz von 19.8 Milliarden Franken. Dies bedeutet ein Gesamtwachstum von 3.5 Prozent zum Vorjahr. Besonders stark gewachsen ist mit 6 Prozent vor allem das Software-Segment, das 2017 einen Umsatz von 6.4 Millionen Franken erzielen konnte. Der Marktanteil des Software-Segments am gesamten IT-Markt ist somit mit 20.4 Prozent deutlich höher als im europäischen Vergleich (13.8 Prozent). Diese gesteigerte Nachfrage nach Software-Lösungen widerspiegelt denn allgemeinen Trend zur Digitalisierung der Gesamtwirtschaft in der Schweiz. Immer mehr Firmen jeglicher Branchen erkennen die Notwendigkeit und den Nutzen von digitalisierten Geschäftsprozessen und bereiten sich durch Modernisierung und personelle Weiterbildung aktiv auf die Zukunft vor. Erfahren Sie im NZZ-Artikel mehr zu den Zahlen der Swico.

Als Branchenverband der Digitalisierung bietet simsa seit 2017 in Zusammenarbeit mit der SAWI-Acadamy neben der brancheninternen Weiterbildung zum Web Project Manager WPM auch simsa-Zertifikats und -Diplom-Kurse auf unterschiedlichen Stufen an. An diesen kann sich heute jeder professionell und preiswert für die digitale Zukunft rüsten. Erfahren Sie mehr zu den simsa-zertifizierten Kursen an der SAWI-Academy unter www.sawi.ch.

Late Afternoon Talk mit den Gewinnern der Best of Swiss Apps 2017

An den simsa Late Afternoon Talks sprechen die erfolgreichsten Teams der Best of Swiss Apps und Best of Swiss Web-Awards jeweils über die grössten Herausforderungen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Projekte. 

Nach einer kurzen Begrüssung durch den Simsa-Vizepräsidenten Claudio Dionisio war zuerst der Master-Gewinner "go! So einfach geht Taxi" an der Reihe. Die App holte die Master-Auszeichnung, ohne vorher in einer der Kategorien der Awards zu gewinnen. In vier Kategorien gewann "go!" jedoch Silber und Bronze. Stephan Klaus, CEO von Apps with Love präsentierte am Late Afternoon Talk, wie das einfach Bedienkonzept der App entworfen wurde.

Im Anschluss traten für die Bux App zwei Damen auf die Bühne. Als Auftraggeber war dies Stephanie Grubermann, CEO New Babylon Creations / Universität St. Gallen, und für die Umsetzung die Projektleiterin Laura Orlando von Dreipol. Bux gewann zwei Mal Gold an den BoSA. Anstelle Literatur einfach nur über einen E-Book-Reader zu digitalisieren, wollten die Forscher Literatur digital erlebbar machen. Dabei sollte jedoch nicht das Lesen abgeschafft, sondern das Literaturerlebnis erweitert werden, betonte Grubermann. Die Anforderungen an die Entwicklung und Umsetzung der App, gingen dann an Dreipol.

Wie die Bux App siegte "ewz-on" in gleich zwei Kategorien. Die App erzählt anhand von sechs Minigames die Geschichte des Elektrizitätswerk der Stadt Zürich und gibt auch einen Ausblick in die Zukunft. Die Umsetzung der Spiele sowie auch der AR- und VR-Elemente machte das Start-up Staay, das erst im April 2016 gegründet wurde. Für das Unternehmen sprach Dimo Notarfrancesco, CTO und Mitgründer von Staay.

Tobias Häckermann, CEO Sherpany, sprach für den Sieger in der Kategorie Business. Die neue Sherpany-App für die Sitzungsvorbereitung von Verwaltungsräten. Sherpany muss nicht nur einen Kunden überzeugen, sondern gleich 200, die bisher die alte Version nutzten.

Zum Schluss des informativen Abendprogramms ging es um das Wetter. Wetteralarm, der Sieger der Kategorie User Experience, sprach über die neue App. Für Wetteralarm sprach Florian Walther, Teamleiter Wetter-Alarm, GVB Services, und der Auftragnehmer war durch Daniel Estermann, CEO von Appculture, vertreten. Für Appculture-CEO Daniel Estermann war das Rezept zum Erfolg, dass man sich von Beginn an nur auf die Kernelemente konzentriert hat. Die "nice to haves" wurden auf später verlegt.

Lesen Sie mehr zu den vorgestellten Projekten und zu den Herausforderungen in deren Umsetzung im Netzwoche Artikel von Christoph Grau.

Die App «GO! - So funktioniert Taxi» ist Master of Swiss Apps 2017

Aus insgesamt 138 Einsendungen wurde die Taxi App als Schweizer Antwort auf Uber zum Master of Swiss Apps ernannt. Die von Yourmile in Auftrag gegebene und von Apps with Love umgesetzte App überzeugte sowohl Jury, Publikum und Netzticker-Leser. 

Von den 138 Einsendungen haben es insgesamt 32 Projekte auf die Shortlist geschafft, die in der Vorjurierungsphase von der Jury als sehr interessant und Auszeichnungswürdig eingestuft wurden. Von diesen 32 Shortlist-Kandidaten schafften es wiederum 7 Projekte auf die Liste der potentiellen Master of Swiss Apps Kandidaten. Am Schluss setzte sich im Master-Rennen die App «Go! - So einfach geht Taxi» knapp vor den Kandidaten «Inside Laax», «BUX App» und «EWZ-on» durch. Somit folgt auf den letztjährigen Master of Swiss Apps «SBB Mobile» erneut eine Anwendung, die sich vor allem der Mobilität der Menschen verschreibt.

Mit Go lassen sich sämtliche Taxiunternehmen simultan einsehen und Fahrten zum transparenten Festpreis buchen. Die Anwendung gilt als praktikable Alternative zu Uber und bindet die Schweizer Taxi-Unternehmen mit ein, anstatt sie zu konkurrieren. Das gefiel sowohl der Jury wie auch dem Publikum. Während der Award-Verleihung zeichnete sich der Sieg des Taxi-Apps nicht unbedingt ab, konnte sie doch in keiner der 9 Kategorien Gold einstreichen. Der Konkurrenz um den Master-Titel gelang dies besser: «EWZ-on» gewann Gold sowohl in der Kategorie Games, sowie bei den Campaigns. Die BUX-App eine literarische Stadttour durch Zürich gewann in den Kategorien Functionality sowie in der diesjährigen Spezialkategorie AR/VR. Auch «Inside Laax» konnte mit den Awards in den Kategorien Business und Design gleich zweimal Gold holen.

Die weiteren Gold-Gewinner waren: die überarbeitete App «Meteo Schweiz» in der Kategorie Innovation, die «Wetter-Alarm»-App in der Kategorie User Experience sowie die Anwendung «Sherpany Boardroom» in der Kategorie Enterprise. Ausführliche Berichte zum Event finden Sie bei der Werbewoche, im Swiss IT -Magazine oder bei der Netzwoche. Die gesamte Liste der Sieger sowie Fotostrecken und Videos finden sie natürlich auch auf der Webseite von Best of Swiss Apps.

simsa unterstützt Referendum gegen das Geldspielgesetz

Simsa hat sich zur Unterstützung des Referendums gegen das revidierte Geldspielgesetz entschlossen. Der Verband der Schweizer Internetindustrie schliesst sich damit jenen Verbänden und Parteien an, die bereits gegen die Beschneidung des freien Internets und die Einführung von sinnlosen Netzsperren Unterschriften sammeln.

Die Gegner des neuen Geldspielgesetzes haben Verstärkung bekommen. Auch simsa unterstützt das «Komitee gegen Internet-Zensur und digitale Abschottung» (Verlinken: internet-zensur-nein.ch) das an vorderster Front gegen die Vorlage kämpft. Das Komitee wird angeführt von den Jungfreisinnigen, den Jungen Grünliberalen und der Jungen SVP.

Ende September stimmten National- und Ständerat für die Revision des Geldspielgesetzes.Die Vorlage ist höchst umstritten, sieht sie doch die Sperrung ausländischer Online-Casinos in der Schweiz vor. Verschiedene ICT-Verbände sehen darin einen Präzedenzfall für die Einführung staatlicher Netzsperren und eine Gefährdung der Sicherheit des Internets.

"Der Weg der digitalen Abschottung ist falsch. Das Gemeinwohl profitiert von funktionierenden Märkten, welche dieselben Spielregeln haben, und nicht von einem Heimatschutz für Schweizer Casinos", lässt sich Andi Silberschmidt, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz und Co-Präsident des Referendums-Komitees zitieren.

Nachdem sich bereits der ICT-Verband Swico für das Referendum aussprach, sind mit der Unterstützung des Referendums durch simsa die Signale aus der Branche klar: Das neue Geldspielgesetz muss zurück an den Absender. Insgesamt bekämpften nun rund 550 Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft das Geldspielgesetz.

Bis am 18. Januar 2018 läuft die Referendumsfrist. Bis dahin müssen 50'000 gültige Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht werden. Kommt das Referendum zustande, stimmt das Schweizer Stimmvolk voraussichtlich im Juni über die Vorlage ab.

Wie kann ich das Referendum unterstützen?

Unterschreiben: Unter https://wecollect.ch/de/campaign/internet-zensur/ können Sie ganz praktisch einen vorfrankierten Unterschriftenbogen online ausfüllen. Diesen müssen Sie dann nur noch ausdrucken, handschriftlich unterzeichnen, zusammenkleben und in den nächsten Briefkasten einwerfen.

Unterschriften sammeln: Unterschriftenbögen können via Komitee-Seite heruntergeladen oder bestellt werden.

Social Media: Teilen und liken Sie die Seiten des Komitees auf Facebook und Twitter.

Code of Conduct Hosting: Umfrageresultate 2017

Wie bereits in den Vorjahren führte simsa auch 2017 eine Umfrage zum Code of Conduct Hosting durch. Durch die Umfrage wird jährlich die Zufriedenheit der Nutzer mit der Selbstregulierung erörtert und Verbesserungspotentiale erhoben. 

Die Antworten der Teilnehmer beziehen sich jeweils auf das vorangehende Geschäftsjahr, hier also auf das Jahr 2016. Auch die Resultate der Vorjahre sind in der Auswertung ersichtlich.

Die aktuelle Umfrage zeigt, dass bei den Hostern Anfragen bezüglich Urheberrecht im Vergleich zum Vorjahr erneut zugelegt haben und immer noch klar am meisten Meldungen betreffen. Stark zugelegt und in diesem Jahr an zweiter Stelle waren die Nachfragen bezüglich Markenrechten.  Weiterhin stammten 2016 am meisten Anfragen von Unternehmen, jedoch haben auch die Anfragen von Privatpersonen zugenommen. Deutlich mehr Anfragen gab es von Seiten unterschiedlicher Verwaltungsbehörden. Wie bereits in der vorangehenden Auswertung liegt die Anzahl von Anfragen aus der Schweiz knapp vor den traditionsgemäss immer prominent vertretenen Anfragen aus den USA.

Durch die Zunehmende Bekanntheit des CoC-Hosting scheinen Kunden laut Umfrage auch eher auf Anfragen zu reagieren und beispielsweise Inhalte zu entfernen, anstatt die Meldungen zu ignorieren.

Die Zufriedenheit der Hoster mit dem simsa Code of Conduct Hosting scheint laut Umfrage nach wie vor überwiegend positiv zu sein, Tendenz weiterhin steigend. Auch dies lässt auf einen steigenden Bekanntheitsgrad des CoC Hosting schliessen. 

Werfen Sie hier einen Blick in die komplette Auswertung der aktuellen Umfrage.

«Swiss Digital Transformation Award» und «Swiss ICT Award» künftig vereint

Der «Swiss Digital Transformation Award» und der «Swiss ICT Award» werden künftig unter dem Dach «Swiss Digital Economy Award» verliehen. Eine neue strategische Zusammenarbeit zwischen swissICT und der Best of Swiss Web GmbH macht es möglich.

Mit dem «Swiss Digital Transformation Award» wurden bis anhin im Rahmen der Best of Swiss Web-Awards Unternehmen und Organisationen ausgezeichnet, die besondere Fortschritte in der digitalen Reife gemacht haben und dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit signifikant steigern konnten. Auch der «Swiss ICT Award» ehrt bereits seit 2004 hervorragende Leistungen im Bereich Digitale Wirtschaft. Künftig werden die beiden Awards unter dem Namen «Swiss Digital Economy Award» zusammengelegt. Verliehen wird der neue Award zum ersten Mal am 21. November 2018 in der Samsung Hall in Zürich.

Die «Best of Swiss Web GmbH», getragen von simsa und Netzmedien, zeichnet seit bald 20 Jahren für die Austragung von Award-Veranstaltungen verantwortlich. Mit der strategischen Zusammenarbeit wird so auch der bisher jeweils im KKL Luzern verliehene «Swiss ICT Award» festlich aufgewertet. Networking und Feiern werden beim «Swiss Digital Economy Award» einen grösseren Stellenwert erhalten.

Lesen Sie mehr zum neuen Award im Netzwoche-Artikel.

Web Security: ein Thema mit vielen Dimensionen

Am 19. Oktober traf sich am Swiss Web Security Day das Who-is Who der Schweizer Registrar- und Web-Hoster-Szene, um über Herausforderungen und Chancen aber auch Pflichten und Verantwortlichkeiten im schweizerischen Datenverkehr zu beraten. Dabei ging es nicht nur um Sicherheit beim privaten Browsen, sondern auch um OpenSource Nutzung von KMUs und Datenverkehrsüberwachung auf Bundesebene.

Der von simsa gemeinsam mit Switch und Sisa (Swiss Internet Security Alliance) organisierte Event ersetzt den bis anhin enger gefassten Simsa Provider-Day. Auch am Provider-Day war Web-Security jeweils ein Hauptthema. Neben Einblicken in die Arbeit von Roman Hüssy bei MELANI (Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes), präsentierte David Jardin von Joomla!/CMS-Garden das vulnerability handling bei einem der grössten Opensource-Website-Anbieter für Schweizer KMUs, sowie das gemeinsam mit dem deutschen Branchenverband ECO e.V. lancierte Projekt SIWECOS, das auch kleinen und mittleren Unternehmen umfassende und moderne Sicherheitstools und -checks für ihre Webseiten bietet.  Weitere Themen des Tages waren die Stop.Think.Connect-Kampagne (Katja Dörlemann, Sisa) für einen bewussteren privaten Umgang mit Internetinhalten und neue Sicherheitserweiterungen im Bereich Authentizität und Integrität beim Domain Name System DNS (Oli Schacher, Switch). Dr. Rolf Auf der Maur von Simsa und Partner bei der Vischer AG vervollständigte das Themenpaket mit Informationen zu gesetzlichen Pflichten von Hosting Providern und zur Notwendigkeit von brancheninternen Regulierungen. In der Fotostrecke erhalten Sie einen Eindruck vom gut besuchten Event! Lesen Sie im Netzwoche-Artikel mehr zum Swiss Web Security Day 2017.

Um der allgemeinen Rechtsunsicherheit bei illegalem oder unlauterem Content entgegenzuwirken, entwickelte simsa mit dem Code of Conduct Hosting (CCH) bereits 2013 einen Selbstregulierungskodex, der sich sehr gut bewährt hat. Der CCH ist ein freiwilliger, brancheninterner Verhaltenskodex, durch dessen Einhaltung ein verantwortungsvoller und einheitlicher Umgang mit Ansprüchen von in ihren Rechten verletzten Personen erleichtert wird. Da es in der Schweiz keine gesetzliche Regelung zum Umgang mit Daten durch Hosting Provider gibt, wird der CCH heute branchenweit auch ohne simsa-Mitgliedschaft grösstenteils erfolgreich anerkannt und angewandt.

Den vollständigen Code of Conduct Hosting finden Sie hier. Exklusiv für Simsa-Mitglieder stellen wir begleitend auch Musterbriefe sowie Musterklauseln für ihre Kundenverträge in drei Landessprachen und Englisch zur Verfügung. 

BoSA 2017: Die Masterkandidaten stehen fest

An der Award Night von Best of Swiss Apps vom 15. November 2017 werden für jede der Kategorien die besten Projekte prämiert. Auch wird das «beliebteste Projekt unter den Besten» erkoren: Der Master of Swiss Apps2017. Die Kandidaten dafür stehen bereit.

Die Jury von Best of Swiss Apps hat die Master-Kandidaten des Jahres erkoren. Zur Wahl stehen in diesem Jahr 7 Projekte, die aus der Sicht der Jury allesamt die Auszeichnung verdient haben. Gemeinsam mit der Leserwahl, vom 6. bis zum 10. November, und dem Votum unseres Publikums entscheidet sich allerdings erst an der Preisverleihung vom 15. November 2017 definitiv, wer Master of Swiss Apps 2017 wird. Der Titel krönt dasjenige Schweizer Projekt, welches von der professionellen Jury, von derNetzwoche- und ICT-Journal-Leserschaft und auch vom Saalpublikum über alle Kategorien hinweg als besonders gelungen erachtet wird. 

Diese sieben Projekte sind potentielle Master of Swiss Apps 2017:

INSIDE LAAX (Inside Labs AG), BUX App (dreipol GmbH), ewz-on (Staay AG), go! so einfach geht Taxi (Apps with Love AG), MeteoSchweiz (Ubique Innovation AG), eedoctors - deine virtuelle Arztpraxis (Apps with Love AG), Wetter-Alarm: Prognosen, Unwetterwarnungen und Livecams (appculture AG).     

Der Ticketverkauf für die feierliche Award Night ist im Gange. Die Best ofSwiss Apps Award Night findet am 15. November 2017, ab 17 Uhr (Türöffnung, Beginn: 18.00 Uhr) im AURA beim Paradeplatz in Zürich statt.

Es können ganze Tische gebucht werden! 
Es stehen 6er- und 14er- Tische zur Verfügung. Gönnen Sie sich ein eigenes kleines Publikum an Ihrem Firmen-Tisch, laden Sie Ihre Auftraggeber, Partner oder Mitarbeiter ein und nutzen sie den Anlass für die Pflege Ihres Netzwerkes. Buchen sie ihre Tickets gleich hier.

«Werber des Jahres» und «Goldbach Crossmedia» - Awards docken bei BoSW an

Die Werbewoche verleiht ihren traditions- und prestigereichen Kommunikations-Award «Werber des Jahres» künftig im Rahmen der «Best of Swiss Web»-Award Night. Diese Kooperation spiegelt die Entwicklung der Kommunikations- und Werbebranche, in der Digitalisierung längst nicht mehr nur eine Teildisziplin ist, sondern alles überspannt. Kreatives und Digitales wachsen zusammen.

Wenn sich jeweils im Frühling Schweizer Webdienstleister mit Werbe- und Kommunikationsagenturen zur «Best of Swiss Web»-Award Night treffen, ist künftig auch der «Egon» an Bord, der Pokal, mit dem der «Werber des Jahres» geehrt wird. Der «Egon» ist die einzige Auszeichnung einer repräsentativen und charismatischen Werbepersönlichkeit in der Schweiz.
 
Die Werbewoche, die den Award seit 1977 vergibt, reagiert damit auf den digitalen Wandel in der Kommunikationsbranche: Mediennutzer geben digitalen Kanälen vor klassischen Medien schon längst den Vorzug. Mit ihnen wandert, wenn auch gemächlicher, die Werbung ab, die trotzdem noch immer auf beiden Feldern spielen muss: klassisch und digital, wenn möglich eng miteinander verzahnt. Immer mehr junge, kreative Köpfe suchen einen Weg in die Digitalbranche und loten die neuen Möglichkeiten aus – und die Kreativbranche braucht weiterhin querdenkenden Nachwuchs. Das Zusammenspannen von «Werber des Jahres» und «Best of Swiss Web» trägt diesen Entwicklungen Rechnung.
 
«Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Team von Best of Swiss Web», sagt Werbewoche-Chefredaktorin Anne-Friederike Heinrich. «Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam einen Anlass schaffen können, der aus der Agenda von Kommunikationsexperten in der Schweiz nicht mehr wegzudenken ist.»
 
Die beiden Geschäftsführer der Best of Swiss Web GmbH, Claudio Dionisio und Heinrich Meyer, heissen den «Egon» und die Werber-des-Jahres-Jury herzlich willkommen: «Der Ruf und die Haltung hinter dem Award passen perfekt zu «Best of Swiss Web». Das Networking an der Award Night und am Jurytag wird damit in Zukunft noch spannender.»

Schon jetzt vormerken: Die 18. «Best of Swiss Web» Award Night mit der Verleihung des «Werber des Jahres» findet am 12. April 2018 ab 17:00 Uhr in der Samsung Hall in Zürich statt.

Anliegen der simsa an den Datenschutz wurden teilweise berücksichtigt

Die Botschaft des Bundesrates zur Revision des Datenschutzgesetzes lässt die Hoffnung zu, dass das Schweizer Gesetz künftig auf unnötige Übertreibungen gegenüber der DSGVO verzichtet, die ab Mai 2018 in der EU gelten wird. Die von der simsa in der Vernehmlassung zum Vorentwurf angebrachten Forderungen wurden vom Bundesrat zu einem grossen Teil berücksichtigt.

Die simsa begrüsst insbesondere, dass der Anwendungsbereich des Gesetzes wieder auf Daten mit Personenbezug reduziert wurde. Positiv zu werten ist auch die Vereinfachung der Anforderungen an Auftragsdatenbearbeitung durch Dritte sowie beim internationalen Datentransfer. Auch die im Vorentwurf enthaltenen Strafbestimmungen für die Verletzung von administrativen Pflichten wurden wesentlich eingeschränkt. Strafbar soll nur noch die vorsätzliche Verletzung konkreter Pflichten oder Verfügungen der Datenschutzbehörde sein. Insgesamt scheint sich beim Bundesrat und beim zuständigen Bundesamt für Justiz die Einsicht durchgesetzt zu haben, dass die Schweiz ein mit der EU kompatibles Niveau des Datenschutzes braucht, ohne aber zusätzliche Hindernisse für die Schweizer Wirtschaft zu schaffen. Die simsa wird den Entwurf im Detail analysieren und die Interessen der Online Dienstleister in die parlamentarische Beratung einbringen.

15 neue Web-Project-Manager im Jahr 2017

In den letzten Wochen konnten in Zürich und Lausanne fünfzehn Personen den eidgenössischen Diplomlehrgang «Web Project Manager» (WPM) erfolgreiche absolvieren. Die simsa gratuliert den Absolventen und Absolventinnen herzlich.

Der WPM-Lehrgang stellt – neben der Vorbereitung auf die Höhere Fachprüfung – eine fundierte Management-Ausbildung dar, die unter anderem alle web- und mobile-technischen, aber auch strategische, organisatorische und betriebswirtschaftliche Fähigkeiten vermittelt. In den aktuellen WPM-Lehrgängen lernen die Teilnehmenden u.a. anspruchsvolle Digitalkonzepte zu entwickeln und auch grosse Projekte zu gestalten, etwa im Umfeld von Business Intelligenz, Big Data, Mobile Application Development, Cloud Computing, User Generated Design, Data-driven Storytelling oder 3-D-Security bei Payment-Prozessen.

Die beste Abschlussnote in der Westschweiz erzielte Sarah Bezençon mit ihrer Diplomarbeit «L’application mobile pour dynamiser le commerce local.», in der Deutschschweiz Sandro Graf mit seiner Arbeit «360° Virtual Brand Experience – Die Marke DT Swiss wird zum Erlebnis». Die weiteren Diplome gehen an: Nicholas Ashdown, Marc Borboën, Yannick Bruhin, Alexis de Roquemaurel, Setfanie Alice Edelmann, Patricia Groux, Jean-Léonard Kayaleh, Yves Krebs, Manuel Lambert, Gaëlle Pernoux, Laura Scaglia, Christophe Tricquet et Lalos Justyna Wilaszek.

Die nächsten WPM-Lehrgänge – sowohl am SAWI Lausanne und bei Dicicomp Zürich – beginnen in den nächsten Wochen, am SAWI Zürich im Frühjahr 2018.

Web Project Manager, Digicomp Zürich: 29.9.17
(eidg. Diplom-Lehrgang, 60 Tage, plus Prüfung)

Weitere Informationen auf der WPM-Webseite oder zum Start bei Digicomp direkt unter 044 447 21 21.

simsa Vizepräsident im Interview zur DSG-Revision

Die Schweiz und die EU anerkennen heute ihre Datenschutzgesetze gegenseitig als gleichwertig. simsa vertritt die Meinung, dass eine Teilrevision des DSG genügt, um den Herausforderungen der Digitalisierung zu begegnen und einen gegenüber der EU angemessenen Datenschutz zu erhalten. 

Ab Mai 2018 gilt in allen EU-Mitgliedsstaaten die Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Sie führt neue Anforderungen an die Bearbeitung von Personendaten ein und sanktioniert Verletzungen mit drakonischen Strafen. Die EU führt damit einen Standard ein, der sich auch auf Schweizer Unternehmen erstreckt, die etwa ihre Produkte und Dienstleistungen in der EU anbieten. Der Bundesrat befürchtet, dass ohne eine komplette Revision des Schweizerischen Datenschutzgesetzes DSG der Datenaustausch über die Grenze hinweg in Zukunft gefährdet sein könnte. Jedoch sind im Vorentwurf zur DSG-Revision des Bundesrates einzelne Punkte sogar noch strenger ausgelegt als in der EU-Vorlage. Rolf Auf der Maur, Vizepräsident von simsa und Partner bei Vischer Rechtsanwälte in Zürich, im Interview, wie auch in der aktuellen Netzwoche abgebildet.

Bis zum 11/09 können noch Apps eingereicht werden

Bereits zum fünften Mal werden in diesem Winter die beste Schweizer App des Jahres gekürt. Das diesjährige Spezialthema sind Apps im Bereich der Augmented und/oder Virtual Reality.  

Mit dem Jahresthema Virtual-/Augmented-Reality wird dem Umstand Rechnung getragen, dass virtuelle Welten und die Verschmelzung von Realität mit zusätzlicher Information definitv nicht mehr eine Spielerei weniger Technologie-Fans darstellt, sondern inmitten aktueller unternehmerischen Überlegungen angekommen ist. Daher darf man besonders darauf gespannt sein, was für Ideen und Ansätze App-Gestalter in der Schweiz umgesetzt haben. Bis zum 11. September können Sie Ihre in diesem Jahr gestaltet oder überarbeitete App noch zur Jurierung einreichen. Die Gala-Night mit der Preisverleihung findet dann Mitte November statt.

simsa Code of Conduct Hosting: Jetzt mit mehrsprachigen Mustervertragsklauseln

Seit 2013 ist der simsa Code of Conduct Hosting in Kraft, eine Selbstregulierungsmassnahme der Hostingbranche, die unter der Führung der simsa entstanden ist. Die im Code of Conduct enthaltenen Handlungsanweisungen klären die Rolle des Hosting-Providers im Zusammenhang mit der Verfolgung rechtswidriger Inhalte im Internet. simsa stellt ihren Mitgliedern exklusiv Mustervertragstexte zur Verfügung, die nun auch in englischer, französischer und italienischer Übersetzung vorliegen.

Auch von staatlicher Seite wird der simsa Code of Conduct Hosting heute breit anerkannt. Dies zeigte sich jüngst in der Vernehmlassung und den Gesprächen zur Revision des Urheberrechtsgesetzes URG, als das Institut für geistiges Eigentum explizit auf diese erfolgreich funktionierende Selbstregulierung hinwies, die weitergehende staatliche Massnahmen, die nicht im Interesse der Hosting-Provider liegen, überflüssig macht. 

Als Begleitmaterial zum Code of Conduct stellt der Branchenverband simsa seinen Mitgliedern auch Musterbriefe sowie Musterklauseln für ihre Kundenverträge zur Verfügung, mit denen die Verpflichtungen aus dem Code of Conduct umgesetzt werden können. Diese Unterlagen sind ab sofort exklusiv für simsa-Mitglieder nicht nur in deutscher, sondern neu auch in italienischer, französischer und englischer Sprache erhältlich und können bei der Geschäftsstelle bezogen werden: admin@simsa.ch

Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen. Den Browser jetzt aktualisieren

×