Aktuell

ANLIEGEN DER SIMSA AN DEN DATENSCHUTZ TEILWEISE BERÜCKSICHTIGT

Die Botschaft des Bundesrates zur Revision des Datenschutzgesetzes lässt die Hoffnung zu, dass das Schweizer Gesetz künftig auf unnötige Übertreibungen gegenüber der DSGVO verzichtet, die ab Mai 2018 in der EU gelten wird. Die von der simsa in der Vernehmlassung zum Vorentwurf angebrachten Forderungen wurden vom Bundesrat zu einem grossen Teil berücksichtigt.

Die simsa begrüsst insbesondere, dass der Anwendungsbereich des Gesetzes wieder auf Daten mit Personenbezug reduziert wurde. Positiv zu werten ist auch die Vereinfachung der Anforderungen an Auftragsdatenbearbeitung durch Dritte sowie beim internationalen Datentransfer. Auch die im Vorentwurf enthaltenen Strafbestimmungen für die Verletzung von administrativen Pflichten wurden wesentlich eingeschränkt. Strafbar soll nur noch die vorsätzliche Verletzung konkreter Pflichten oder Verfügungen der Datenschutzbehörde sein. Insgesamt scheint sich beim Bundesrat und beim zuständigen Bundesamt für Justiz die Einsicht durchgesetzt zu haben, dass die Schweiz ein mit der EU kompatibles Niveau des Datenschutzes braucht, ohne aber zusätzliche Hindernisse für die Schweizer Wirtschaft zu schaffen. Die simsa wird den Entwurf im Detail analysieren und die Interessen der Online Dienstleister in die parlamentarische Beratung einbringen.


bisher 15 neue Web Project Manager im Jahr 2017

In den letzten Wochen konnten in Zürich und Lausanne fünfzehn Personen den eidgenössischen Diplomlehrgang «Web Project Manager» (WPM) erfolgreiche absolvieren. Die simsa gratuliert den Absolventen und Absolventinnen herzlich.

Der WPM-Lehrgang stellt – neben der Vorbereitung auf die Höhere Fachprüfung – eine fundierte Management-Ausbildung dar, die unter anderem alle web- und mobile-technischen, aber auch strategische, organisatorische und betriebswirtschaftliche Fähigkeiten vermittelt. In den aktuellen WPM-Lehrgängen lernen die Teilnehmenden u.a. anspruchsvolle Digitalkonzepte zu entwickeln und auch grosse Projekte zu gestalten, etwa im Umfeld von Business Intelligenz, Big Data, Mobile Application Development, Cloud Computing, User Generated Design, Data-driven Storytelling oder 3-D-Security bei Payment-Prozessen.

Die beste Abschlussnote in der Westschweiz erzielte Sarah Bezençon mit ihrer Diplomarbeit «L’application mobile pour dynamiser le commerce local.», in der Deutschschweiz Sandro Graf mit seiner Arbeit «360° Virtual Brand Experience – Die Marke DT Swiss wird zum Erlebnis». Die weiteren Diplome gehen an: Nicholas Ashdown, Marc Borboën, Yannick Bruhin, Alexis de Roquemaurel, Setfanie Alice Edelmann, Patricia Groux, Jean-Léonard Kayaleh, Yves Krebs, Manuel Lambert, Gaëlle Pernoux, Laura Scaglia, Christophe Tricquet et Lalos Justyna Wilaszek.

Die nächsten WPM-Lehrgänge – sowohl am SAWI Lausanne und bei Dicicomp Zürich – beginnen in den nächsten Wochen, am SAWI Zürich im Frühjahr 2018.

Web Project Manager, Digicomp Zürich: 29.9.17
(eidg. Diplom-Lehrgang, 60 Tage, plus Prüfung)

Weitere Informationen auf der WPM-Webseite oder zum Start bei Digicomp direkt unter 044 447 21 21.


simsa Vizepräsident im Interview DSG-Revision

Die Schweiz und die EU anerkennen heute ihre Datenschutzgesetze gegenseitig als gleichwertig. simsa vertritt die Meinung, dass eine Teilrevision des DSG genügt, um den Herausforderungen der Digitalisierung zu begegnen und einen gegenüber der EU angemessenen Datenschutz zu erhalten.

Ab Mai 2018 gilt in allen EU-Mitgliedsstaaten die Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Sie führt neue Anforderungen an die Bearbeitung von Personendaten ein und sanktioniert Verletzungen mit drakonischen Strafen. Die EU führt damit einen Standard ein, der sich auch auf Schweizer Unternehmen erstreckt, die etwa ihre Produkte und Dienstleistungen in der EU anbieten. Der Bundesrat befürchtet, dass ohne eine komplette Revision des Schweizerischen Datenschutzgesetzes DSG der Datenaustausch über die Grenze hinweg in Zukunft gefährdet sein könnte. Jedoch sind im Vorentwurf zur DSG-Revision des Bundesrates einzelne Punkte sogar noch strenger ausgelegt als in der EU-Vorlage. Rolf Auf der Maur, Vizepräsident von simsa und Partner bei Vischer Rechtsanwälte in Zürich, im Interview, wie auch in der aktuellen Netzwoche abgebildet.


Bis zum 11/09 können noch Apps eingereicht werden

Bereits zum fünften Mal werden in diesem Winter die beste Schweizer App des Jahres gekürt. Das diesjährige Spezialthema sind Apps im Bereich der Augmented und/oder Virtual Reality.  

Mit dem Jahresthema Virtual-/Augmented-Reality wird dem Umstand Rechnung getragen, dass virtuelle Welten und die Verschmelzung von Realität mit zusätzlicher Information definitv nicht mehr eine Spielerei weniger Technologie-Fans darstellt, sondern inmitten aktueller unternehmerischen Überlegungen angekommen ist. Daher darf man besonders darauf gespannt sein, was für Ideen und Ansätze App-Gestalter in der Schweiz umgesetzt haben. Bis zum 11. September können Sie Ihre in diesem Jahr gestaltet oder überarbeitete App noch zur Jurierung einreichen. Die Gala-Night mit der Preisverleihung findet dann Mitte November statt.


simsa Code of Conduct Hosting: Jetzt mit mehrsprachigen Mustervertragsklauseln

Seit 2013 ist der simsa Code of Conduct Hosting in Kraft, eine Selbstregulierungsmassnahme der Hostingbranche, die unter der Führung der simsa entstanden ist. Die im Code of Conduct enthaltenen Handlungsanweisungen klären die Rolle des Hosting-Providers im Zusammenhang mit der Verfolgung rechtswidriger Inhalte im Internet. simsa stellt ihren Mitgliedern exklusiv Mustervertragstexte zur Verfügung, die nun auch in englischer, französischer und italienischer Übersetzung vorliegen.

Auch von staatlicher Seite wird der simsa Code of Conduct Hosting heute breit anerkannt. Dies zeigte sich jüngst in der Vernehmlassung und den Gesprächen zur Revision des Urheberrechtsgesetzes URG, als das Institut für geistiges Eigentum explizit auf diese erfolgreich funktionierende Selbstregulierung hinwies, die weitergehende staatliche Massnahmen, die nicht im Interesse der Hosting-Provider liegen, überflüssig macht. 

Als Begleitmaterial zum Code of Conduct stellt der Branchenverband simsa seinen Mitgliedern auch Musterbriefe sowie Musterklauseln für ihre Kundenverträge zur Verfügung, mit denen die Verpflichtungen aus dem Code of Conduct umgesetzt werden können. Diese Unterlagen sind ab sofort exklusiv für simsa-Mitglieder nicht nur in deutscher, sondern neu auch in italienischer, französischer und englischer Sprache erhältlich und können bei der Geschäftsstelle bezogen werden: admin@simsa.ch

Expert Panel Collaboration Framework #1

Die simsa schafft mit dem simsa Collaboration Framework eine Plattform für digitale Projekte zur Optimierung von Geschäftsbeziehungen – für Auftraggeber wie Auftragnehmer. Der Fokus des Frameworks liegt vor allem auf dem Beginn sowie Abschluss der Geschäftsbeziehung. In diesen beiden Phasen liegen die grössten Herausforderungen und Stolpersteine. Ab Juni steht das Framework allen simsa-Mitgliedern zur Verfügung. 

Um das Framework sukzessiv und marktgetreu auszugestalten, organisiert die simsa regelmässige Experten-Panels und diskutiert mit relevanten Stakeholdern von Agentur- und Auftraggeberseite.

Am Dienstag, 23. Mai 2017 fand ein erstes Panel zum Thema «Spannungsfelder im Anforderungsmanagement und der Preismodell-Gestaltung» statt. János Heé, Director Digital Business Sunrise Communications AG, erzählte aus seiner Perspektive als Auftraggeber, wo Missverständnisse entstehen, wie die Bewertungs-Prozesse in grossen Firmen ablaufen und wie wichtig es ist, dass man sich in Geschäftsbeziehungen auf der persönlichen Ebene gut mit dem Gegenüber versteht.

Aus der Sicht von Auftragnehmern beschreiben Martin Meier (Liip AG) und Imre Sinka (dotpulse), wie in der Branche bei Pitches die Preisfrage oft zur Nebensache wird, allerdings nach Auftragsvergabe die Budgets oft neu verhandeln werden müssen. Gründe dafür sind, dass die Auftraggeber meistens zu wenig klare Vorstellungen haben, welche Leistungen sie genau brauchen. Web-Ingenieure und -Designer verrennen sich zudem oft in Spielereien und verlieren dabei das Ziel des Kunden aus den Augen.

Nadia Fischer von der Liip AG moderierte das Gespräch in der Hauseigenen Liip-Arena. Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst: Diskussions-Punkte, Panel vom 23. Mai 2017.

Die Inputs aus den Gesprächen und die diskutierten Fragen fliessen nun in das Collaboration Framework ein.

Die Bilder zum Event!

Das Steering-Committee simsa Collaboration Framework:
Aus dem simsa-Vorstand: Imre Sinka und Maximilian Plank; Liip AG Nadia Fischer


Simsa BOSW LAT im Zeichen der digitalen Transformation

Am Mittwoch den 17. Mai 2017 stellten am traditionellen simsa Late Afternoon Talk die Gewinner des Master-Awards des Best of Swiss Web 2017 und der Swiss Digital Transformation Awards 2017 ihre Siegerprojekte vor. Vor allem ein Thema sprang dabei ins Auge: Die interaktive Einbindung des Kunden wird in allen Geschäftsprozessen immer wichtiger!

Den Anfang machten die Sieger des Swiss Digital Transformation Awards 2017: Sunrise Communications AG bei den grossen Firmen und swisstopo bei den KMU. Janos Hée, director Digital Business bei der Sunrise Communications AG präsentierte die sehr gelungene neue Kundenplattform, die in Zusammenarbeit von Hinderling Volkart und Namics entstanden ist. Zahlreiche neu digitalisierte Prozesse machen bei Sunrise nicht nur das operative Geschäft moderner, sondern sind auch direkt für den Endnutzer spürbar. Stefan Tan von Hinderling Volkart sprach am LAT über die Wichtigkeit der User Experience von modernen Plattformen. 

Swisstopo beeindruckte mit einer Präsentation ihrer modernisierten Landeskarten, die nicht nur digital zu betrachten sind, sondern auch in der virtuellen Realität überzeugen. Neuartige Sensortechnik ermöglicht gar die Erfassung von unterirdischen Strom- und Wasserleitungen oder die Darstellung von gut für Solartechnik geeigneten Flächen auf Hausdächern. Fridolin Wicki, Direktor und Markus Heilig, Web Content Manager bei swisstopo erklärten, dass ihr Bundesauftrag zur Kartografierung der Schweiz ganz klar auch beinhalte, das Material allen nutzvoll zugänglich zu machen. Heute lernt man in der Schule kaum mehr Kartenlesen. Ergo kommt Kartenmaterial für Privatkunden wie auch Militär heute an der Digitalisierung nicht vorbei.

Auch im Vortrag von Silvio Zingg, Leiter E-Commerce bei Ex Libris, ging es um die gelungene Modernisierung des Geschäftsprozesses. Obwohl die Ex Libris AG im Zuge der Digitalisierung über 30% ihrer kleineren Filialen geschlossen hat, konnte sie den Marktanteil bei verkauften Büchern in der Schweiz stark steigern. Auch das Rabattmarken-System des Ex Libris Club wurde digitalisiert und gewinnt ständig neue Nutzer. Ex Libris setzt heute auf breite Cross-Channel-Services in Store, aber auch online und in der App.

Der diesjährige Master der Best of Swiss Web Awards «Ticketfrog» setzt bei der Neu-Konzeptualisierung des Handels mit Eintrittskarten ebenfalls auf Nähe zum Kunden. Anstelle von Gebühren für Käufer und Anbieter finanziert Ticketfrog ihren Service, der von der Ticketbuchung über Platzreservierung bis zum System der Eintrittskontrolle alles beinhaltet, ausschliesslich über auf die Tickets gedruckte Werbung und Gutscheine. Somit entfallen an beiden Enden Kosten; alle sind zufriedener. Der Veranstalter hat sogar die Möglichkeit, durch gedruckte Gutscheine Mehr-Umsatz zu erzielen, und der Kunde erhält Rabatt-Gutscheine. Reto Baumgartner und Urs Koller von der MySign AG, geistige Väter von Ticketfrog, schlossen die gelungenen Vorträge am diesjährigen LAT. Gratulation an dieser Stelle noch einmal an alle Referenten! 


Sehen Sie hier die gesamte Bildstrecke zum simsa BoSW-LAT 2017.


Keine Doppelbesetzung: BoSW 2017 zeigt Vielfalt der Branche auf

Am vergangenen Donnerstag den 06. April 2017 war es wieder soweit! Die Schweizerische Internetszene traf sich zum Gala-Dinner an der grossen Award-Night zum Best of Swiss Web im Zürcher Kongresshaus. Die begehrten goldenen Bojen wurden in diesem Jahr bereits zum siebzehnten Mal verliehen. Somit Best of Swiss Web die älteste in europa noch existierende Web-Auszeichnung. Die über 100-köpfige Jury hat sich der Eingaben in insgesamt elf Kategorien angenommen und jeweils einen Sieger erkoren. Keines der Webprojekte schaffte es in diesem Jahr, die Jury gleich in mehrere Kategorien zu überzeugen.

Die elf Gewinner waren: die Kategorie Business Gewann die neue Seite von ex Libris,  online-Marketing ging an die Raiffeisen-Seite. Der Award für die beste «Digital Performance Campaign» ging an die Helsana Versicherung, In der Kategorie «Video» konnte Basel Tourismus überzeugen. Die Kategorie «Creation» gewann die neue Freitag-Website, Sunrise wurde für den interessanten Techologiemix gewürdigt. Wie bereits im letzten Jahr konnte Graubünden Tourismus Gold für die beste «Digital Branding Campaign» einsacken, Bike to Work wurde bei den «Public Affairs» ausgezeichnet, Myswitzerland.ch für den besten «Mobile» Auftritt. Ticketfrog wurden für ihr innovatives Konzept ausgezeichnet, Mammut gewann die Kategorie «Usability».

 Erfahren Sie mehr zu den einzelnen Gewinnern und zu den Jury-Urteilen auf der Webseite der Netzwoche

Der Digital Transformation Award wurde erst zum dritten Mal vergeben und zeichnet Firmen aus, welchen den Sprung ins digitale Zeitalter auffallend gut meistern und sich mit attraktiven Webauftritten bei Jung und Alt gleichermassen beliebt machen. In diesem Jahr wurden die Digital Transformation Awards einmal an eine KMU und einmal an einen Grosskonzern verliehen. Sunrise konnte mit seinem innovativen und interessanten Technologiemix im neuen Webauftritt auch die Jury des Digital Transformation Awards überzeugen und gewann bei den Grosskonzernen. Bei den kleinen und mittleren Unternehmen überzeugte der Webauftritt der Swisstopo.

Die Platinfarbene Boje zum Master of Swiss Web 2017 ging aber schlussendlich an keinen der oben genannten Gewinner. Der Master, der zu je einem Drittel von Juryentscheiden, Netzticker-Bewertungen und Bewertungen der Leute im Saal abhängt, ging am Ende das Abends an Ticketfrog. Ticketfrog revolutioniert das Ticketingsystem in der Schweiz, in dem nicht über Provision an Verkäufen sondern über Werbeeinnahmen finanziert wird.


Schweizer durch neues Datenschutzgesetz im Nachteil

Im Mai 2018 wir die EU-Datenschutz-Grundverordnung für alle EU-Staaten in Kraft treten. Diese wird ihre Wirkung auch extraterritorial, also auch in der Schweiz, entfalten. Die neue Verordnung sieht bei Pflichtverletzungen Bussen von bis zu 20 Millionen Euro beziehungsweise 4% des zuletzt weltweit erzielten Jahresumsatzes vor. Die abschreckenden Bussen drohen dann auch all jenen Schweizer Unternehmen, die ihr Angebot innerhalb der EU zugänglich machen, Kunden aus der EU bedienen oder das Verhalten von Personen in der EU untersuchen. Der Sitz des Unternehmens und der Ort der Datenverarbeitung sind dabei nicht von Bedeutung.

Die Schweiz verfügt allerdings schon heute über ein Datenschutzgesetz, das von der EU als gleichwertig anerkannt wird. Heute können Daten zwischen der Schweiz und der EU ungehindert ausgetauscht werden. Diesen Standortvorteil will die Schweiz nicht einfach so aufgeben, wenn die EU ihre verschärfte Verordnung in Kraft setzt. Auch das Schweizerische DSG befindet sich darum derzeit in Revision. In diesem sollen aber eine Vielzahl neuer Hürden und Hindernisse eingebaut werden, die Schweizer Unternehmen in Zukunft benachteiligen. Lesen Sie im Gastkommentar unseres Vorstandsmitglied und Spezialisten für digitales Recht Rolf Auf der Maur in der NZZ vom 10.3.2017, welche Schwierigkeiten bei der Revision des Datenschutzgesetzes auf Schweizer Unternehmen zukommen. Oder lesen Sie hier die volle und detaillierte Version der Stellungsnahme der simsa, so wie sie zu Händen der Bundesrätin Sommaruga verschickt wurde. Wie auch bei unserer Stellungsnahme zur Revision des URG erwarten wir, dass die zuständige Kommission unsere Einwände ernst nimmt und die die Revision überarbeitet.


simsa Code of Conduct wird behördlich anerkannt

Die Revision des Urheberrechtsgesetzes wurde aufgrund einer erfolgreichen Einsprache der simsa noch einmal überarbeitet! Der vom Institut für geistiges Eigentum IGE vorgeschlagene Erstentwurf wurde im letzen Jahr von weiten Teilen der Branche beanstandet. Daraufhin wurde die Arbeitsgruppe AGUR 12 II begründet, welche die simsa als Vertreter der Schweizer Hosting Provider und die IG ISP als Vertreter der Access Provider in die Ausgestaltung mit einband.

Anfang März 2017 konnte die AGUR 12 II ihre Arbeit nach vier intensiven Sitzungen beenden. Dabei hat man sich auf eine vernünftigen Konsens geeinigt. In der neuen Revisionsvorlage, die nun dem eidgenössischen Justiz und Polizeidepartement (EJPD) vorgeschlagen wird, wird der Brancheninternen Eigenregulierung durch den simsa Code of Conduct Hosting Rechnung getragen. Die Behörden haben die Wirksamkeit und den Nutzen der Eigenregulierung durch die simsa erkannt und die starken Benachteiligungen der Hosting Provider durch schwerfällige Notice-and-Take-Down-Verfahren aus dem Revisionsentwurf gestrichen. Neu müssen die Hosting Provider nach erfolgreicher Eigenregulierung einzig den «Stay-Down» von Inhalten gewährleisten, die Urheberrechte verletzen.

Nicht im Kompromisspaket enthalten sind Blocking-Massnahmen durch Access Provider (sog.Netzsperren) sowie der Versand aufklärender Hinweise bei schwerwiegenden Urheberrechtsverletzungen über Peer-to-Peer-Netzwerke.

Lesen sie hier die vollständige Medienmitteilung des Institutes für geistiges Eigentum.


Agentur-Ranking Umfrage 2017

Am 19. April 2017 erscheint in der Businesszeitschrift "Netzwoche" das jährliche grosse Agentur-Ranking. Grundlage für die Rankings bildet zum einen die Bestenliste aus den vergangenen siebzehn Jahren des BoSW-Awards. Zum anderen erheben wir mit dieser Umfrage weitere Daten wie Tätigkeitsgebiet, Umsatz, Anzahl Mitarbeitende und aktuelle Trends, damit wir die Branche in ihrer ganzen Bedeutung darstellen können. Falls nicht bereits Geschehen, bitten wir alle Agenturen, bis spätestens 20. März 2017 an der Umfrage teilzunehmen. Die Angaben werden ausschliesslich im Zusammenhang mit dem Agentur-Ranking verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.


Bitte beachten Sie:

  • Basis der Rangierung sind Zahlen zu der Anzahl Stellen und zum Umsatz 2016; fehlende Umsatzangaben werden allenfalls mit plausibilisierten Schätzungen ergänzt. 
  • Die Angaben zu den in 2017 relevanten Themen werden nur zu statistischen Zwecken und anonym verwendet.
  • Ein Unterbruch und Wiedereinstieg in die Erfassung ist über das Speichern der Informationen in einem Cookie möglich. Wir empfehlen trotzdem, alle Schweizer Mitarbeiter- und Umsatzzahlen für die Firma insgesamt und für den Digital-Bereich bereit zu halten.
  • In Ihrem Unternehmen haben möglicherweise mehrere Personen diese Aufforderung erhalten.

Link zur Agentur-Umfrage 2017

Zugangspasswort: Ranking17!


Agency Round Table: Entwurf für das simsa Collaboration Framework liegt vor

Am Mittwoch 25. Januar 2017 präsentierte die simsa am Agency Round Table ihren Mitgliedern eine erste Version des neu ausgearbeiteten «simsa Collaboration Framework». Die Idee einer gemeinschaftlichen Orientierungshilfe für Auftgaggeber und Auftragnehmer kam sehr gut an.

An früheren Round Table Gesprächen stellte die simsa fest, dass vor allem die Pitch-Prozesse der Branche und auch den einzelnen Agenturen zu schaffen machen. Nicht nur die Technologien entwickeln sich in unserer Branche weiter. Auch die Ansprüche der Kundschaft an die Agenturen werden immer komplexer. Gleichzeitig herrscht bei den Auftraggebern massiver Spardruck, der oft zu Lasten des Marketing-Etats geht. Nicht zuletzt deswegen bieten immer mehr Agenturen heute einen 360°-Service an. So kommt es oft bereits bei der Ausschreibung von Projekten zu Missverständnissen und Fehleinschätzungen betreffend Aufwand, Budgetierung und Zielsetzung zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern. Unterschiedliche Organisationen bieten dabei bisher nur punktuelle Hilfe: so können auch bei simsa im Weblex seit Jahren Musterverträge und Checklisten abgerufen werden. Im «simsa Collaboration Framework» werden erstmals alle wichtigen Unterlagen rund um Pitchverfahren und Regeln der Zusammenarbeit in einer Toolbox gesammelt, in einen musterhaften Ablauf eines Projektverfahrens eingegliedert und mit Best-Practice-Beispielen ergänzt.

Das «simsa Collaboration Framework» soll dynamisch weiterentwickelt werden, möglichst einfach gestaltet sein und sowohl Auftraggebern wie Auftragnehmern in Zukunft als Leadsheet zur reibungslosen Umsetzung von Projekten aller Art dienen. So wird zum Beispiel erläutert, worauf es in der Vorprojektierung Seitens der Auftraggeber ankommt, wie das Pitch-Verfahren fair gestaltet werden kann und welche Klauseln bei unterschiedlichen Projekten in den Verträgen beachtet werden müssen. In der nächsten Phase werden nun Kandidaten für das neue Steering Comittee des Collaboration Frameworks kontaktiert, damit das Projekt schnellst möglich abheben kann.  Am 8. März berichten wir in der Netzwoche ausführlich über das neue «simsa Collaboration Framework».

Sehen Sie hier einige Eindrücke vom simsa Round Table zum Collaboration Framework bei der Vischer AG in Zürich.


Simsa-Berufsbildung wird durch Zertifizierungen und Basisförderung erweitert

Als OdA (Organisation der Arbeitswelt) des Bundes zeichnet die Simsa auch für die anerkannte Weiterbildung in der Branche verantwortlich. Seit Gründung des Lehrganges zum Web-Project-Manager im Jahr 2000 konnten über 250 Expertinnen und Experten ihr Diplom entgegennehmen. Angeboten werden die WPM-Kurse unter Betreuung der Simsa an der SAWI in Zürich und Lausanne, sowie an der Digicomp Academy in Zürich.

2017 baut die Simsa ihre Zusammenarbeit mit der SAWI Academy for Marketing and Communication AG weiter aus. Neu werden dort neben dem WPM-Lehrgang weitere auf den digitalen Markt ausgerichtete Kurse und Schulungen angeboten, die durch Atteste und Simsa-Zertifizierungen (inklusive Themengestaltung, Dozentenpool und Prüfung durch die Simsa) marktgerechtes Fachwissen vermitteln. Insgesamt können über 20 Kurse belegt werden, die von Online & Mobile Marketing über Digital Sales und Analytics bis zu Storytelling, Programmatic Advertising oder Rechtsgrundlagen im Online-Handel reichen. Die Simsa verstärkt mit dieser aktiven Zusammenarbeit mit der SAWI ihren Eifer zur Qualitätssicherung innerhalb der digitalen Branche.
Mehr dazu: http://digital.sawi.com/digital-marketing/


simsa LAT: Co-Entwicklung mit Usern, Virtual Reality und intelligente Häuser

Am Mittwoch den 7. Dezember 2016 stellten die Gewinner der diesjährigen Best of Swiss Apps Awards ihre Projekte am simsa LAT in persönlichem Rahmen vor. Die “Late Afternoon Talks” finden jeweils in den Wochen nach den Award-Abenden der Best of Swiss Web GmbH statt. 

Die neue Fahrplan App SBB Mobile vNext -die beliebteste App der Schweiz- konnte an der Award-Night neben den Gold-Awards in den Kategorien «Design» und «Usability» auch den begehrten Publikumspreis «Master of Swiss Apps» einstreichen. Christof Zogg, Director Digital Business bei den SBB, erklärte am LAT, dass der Trend beim Kauf von Fahrausweisen ganz klar in Richtung mobiler Nutzung gehe. Die SBB habe sich darum zum Ziel gesetzt, eine neue App nicht nur minimal kompliziert, sondern auch den reellen Bedürfnissen der Kunden angepasst zu gestalten. So können in der neuen App Fahrausweise mit nur einem Swipe und einem Tap gelöst werden. Die von Ubique Innovations überarbeitete SBB App zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie schon sehr früh als co-dev Version erhältlich war und sich so über 6’000 User über die vNext Community direkt an Verbesserungen beteiligen konnten.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde ein weiteres digitales Projekt der SBB unter dem Namen Gottardo 2016. Das Projekt wurde in zwei Stufen durchgeführt: Im Vorfeld der Eröffnung des neuen Gotthard Basis-Tunnels sollte vermehrt Aufmerksamkeit gefördert werden. Dazu wurde ein Spiel entwickelt, in welchem sich die Nutzer als Tunnelbauer versuchen konnten. In zweiter Stufe wurde eine App entwickelt, die den zukünftigen Passagieren der neuen Gotthard-Strecke die Zeit mit interessanten Informationen zur neuen Vorzeigestrecke vertreibt. Das Besondere an der App ist die faszinierende und aufwändige Umsetzung in VR, die auch Reto Senn und seine bitforge AG vor ungeahnte Schwierigkeiten stellte, die aber im Endprodukt meisterlich überwunden wurden. An den best of Swiss App-Awards wurde Gottardo 2016 zur besten «Campaign» gekürt.

Nach den Siegen der myCSS App in den Kategorien «User Experience» und «Business» verpasste die CSS Versicherung nur knapp die Master -Auszeichnung hinter den SBB. Die myCSS App der Notch Interactive AG und der Inside Solutions AG hebt die Kundenerfahrung bei der Versicherung CSS auf ein neues Niveau. Die Versicherung ist nun 24/7 im Live-Chat erreichbar. Via App kann der Kunde prüfen, ob gewisse Leistungen in der vorhanden Police gedeckt sind. Zudem können offene Rechnungen eingesehen und Rückforderungsbelege gescannt werden. Besonders beeindruckend an der hybriden, auf Webtechnologie basierenden App sind auch die Überwindung des 2-Stufen-Logins mittels Fingerprintsensor im Smartphone und die Möglichkeit zur Interaktion mit Fitnessarmbändern und anderen Wearables. Die Präsentation zur myCSS-App wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Auch die Sieger der diesjährigen Spezialkategorie «Internet of Things» stellten am LAT ihre App fürs smarte Zuhause «Sarah» genauer vor. Seit mehreren Jahren tüftelt die Berner Firma hubware AG am perfekten Zusammenspiel von Software und Hardware für das Haus der Zukunft. So sprach Christof Moser von der Herausforderung der Orchestrierung von derzeit mehreren tausend möglichen Schnittstellen, die im im Haus funktionieren müssen. So soll die Heizung zum Beispiel erkennen, wenn die Fenster geöffnet werden und entsprechend herunterschalten. Das UI von «Sarah» wurde von der Berner Firma Apps with love designt und war im Ausmass der zu verarbeitenden Daten für die beteiligten Entwickler Neuland. Nicht nur mussten in der App alle Funktionen des Hauses steuerbar, sondern auch intuitiv bedienbar und User-spezifisch einschränkbar sein. 

Sie finden die Bilder zum simsa LAT BoSA 2016 in unserer Galerie.


simsa Ausbildungen und Lehrgänge - von Profis für Profis

Die simsa engagiert sich ab dem Jahr 2017 noch stärker im Bereich Ausbildung. Zusammen mit Partner-Institutionen bietet die SIMSA sowohl praxisbezogene Grundausbildungen im Umfeld von Digital Management und Marketing, wie auch weiterführende Ausbildungen auf verschiedenen Niveau-Stufen an.

Neben dem seit 1999 existierenden eidg. Diplomlehrgang «Web Project Manager» (mit höherer Fachprüfung) unterstützt simsa in den Bereichen Marketing, Verkauf und Werbung praxisbezogene Digital-Ausbildungen an – für Einsteiger genauso wie für Profis. Die Dozenten sind allesamt top ausgebildet in den jeweiligen Themenbereichen und stammen mehrheitlich aus dem simsa-Umfeld oder sind Best-of-Swiss-Web-Jurymitglieder und -Gewinner.

Für Teilnehmer von höherstufigen Lehrgängen werden ab 2017 – bei erfolgreich absolvierten Prüfungen – auch simsa-Zertifikate vergeben.

Nächste von simsa co-verantwortete Ausbildungen:


Eidg. dipl. Lehrgang «Web Project Manager»

Typ: eidg. Diplom-Lehrgang

Dauer: ca. 55 Schultage (ca. 12 Monate)

> Beginn 20.1.17: SAWI  (http://digital.sawi.com/web-project-manager-eidg-diplom/)

> Beginn 3.3.17: Digicomp (https://www.digicomp.ch/weiterbildung/management-seminare/projektmanagement-seminare/projektmanagement-lehrgaenge/eidg-dipl-web-project-manager)


Social Media Basic

Typ: Einführungskurs (Attest)

Dauer : 2 Tage

>  14.1. und 18.1.2017: SAWI (http://digital.sawi.com/social-media-marketing-1-basic/)


Online und Mobile Marketing Manager

Typ: Zertifikats-Lehrgang

Dauer: 18 Abende (3 Monate)

> Beginn: 24.4.17: SAWI (http://digital.sawi.com/online-mobile-marketing-management-zh-zertifikat/


ICT – Recht und Praxis: Sourcing von ICT-Leistungen

Mitte September veranstaltete die simsa gemeinsam mit dem Europa Institut und weiteren Partnerverbänden die traditionelle Veranstaltung "ICT – Recht und Praxis" im Hotel Metropol. Die diesjährige ICT-Tagung drehte sich ganz ums Thema "Sourcing von ICT-Leistungen".

Vertreter von namhaften privaten Unternehmen, staats-nahen Betrieben und öffentlich-rechtlichen Behörden diskutierten, wie man neue ICT-Projektmethoden in der Vertragsgestaltung effektiv abbilden kann und was bei der Ausschreibung und Vergabe von komplexen Beschaffungsprojekten berücksichtigt werden muss.

Dr. Rolf Auf der Maur (Vorstandmitglied der simsa) und Dr. Peter K. Neuenschwander führten als Moderatoren durch den spannenden Nachmittag. Zu den referierenden Experten gehörten John Keppel (President EMEA & Asia, ISG Information Services Group), Daniel Wild (Leiter Warengruppe Informatik, Bundesamt für Bauten und Logistik BBL), Bertil Strub (Senior Software Consultant, SoftwareOne), Dr. Alesch Staehelin (Lead Counsel Global Technology Services Germany, Austria, Switzerland, IBM Schweiz), Reto Maduz (COO, SwissQ Consulting AG), Dr. Wolfgang Straub (Partner bei Augsburger Deutsch & Partner), Bettina Bentele (Director of Legal Services, Accenture AG), und Prof. Dr. Hans Rudolf Trüeb (Partner bei Walder Wyss AG). Die Referenten setzten einen besonderen Fokus auf die starke Internationalisierung der Projekte und die agilen Entwicklungsmethoden. Die unterschiedlichen Rechtssysteme sollten sowohl bei der Vertragsgestaltung, aber auch in der Umsetzung, beispielsweise betreffend Steuerfolgen berücksichtigt werden. Eine frühzeitige Verständigung zu diesen Punkten helfe vorzukehren und später mögliche Auseinandersetzungen abzuwenden oder mindestens einzudämmen.

Gleichzeitig wird der moderne Jurist bei den agilen Softwareentwicklungsmethoden mit sich stetig verändernden Anforderungen konfrontiert. Die Vertreter aus der Unternehmenspraxis teilten mit den Anwesenden ihre Erfahrungen und boten Optionen, wie mit dieser Dynamik umgegangen werden könne. Die Referenten betonten mehrfach, dass für erfolgreiche agile Projekte auch die Organisation agil sein soll. Dies gelinge nur, wenn Procurement und Business eng zusammenarbeiten. Die Vertreter der staatsnahen Betriebe und Behörden erzählten von den Problemstellungen in der öffentlich-rechtlichen Beschaffung von Technologieprodukten und –Dienstleistungen und betonten die Bedeutung einer aktiven und modernen Projekt-Governance. Sie empfahlen, dass der Lebenszyklus der betroffenen Produkte genau im Auge behalten und eine einheitliche ICT-Strategie erarbeitet werden sollte.


SBB Mobile vNext wird Master of Swiss apps 2016

Rund 350 Gäste aus der Schweizer ICT-Branche feierten am Mittwoch die Schweizer App-Szene und kürten die beste App des Jahres. Die SBB konnte für die Neuauflage der schon vorher beliebtesten App der Schweiz den Titel «Master of Swiss Apps 2016» abholen. Umgesetzt wurde die App von der Agentur Ubique Innovation, die neben dem Master-Titel auch Gold in den Kategorien Design und Usability, Silber in den Kategorien Functionality und User Experience sowie Bronze in der Kategorie Innovation mit nach Hause nehmen durften. 

Der Siegeszug der SBB-App wurde von nur einem anderen Projekt in Frage gestellt: Die Versicherungs-App «myCSS», umgesetzt von Notch Interactive und Inside Solutions gehörte zu den grossen Gewinnern des Abends. «myCSS»  überzeugte mit Gold in den Kategorien Business und User Experience, sowie Silber in Design, Functionality und Usability. «myCSS» verpasste die Wahl zum Master nur um Haaresbreite, und konnte auch die Publikumswahl vor Ort für sich entscheiden. Diese macht jedoch bloss einen Drittel der Punkte zur Bestimmung des Masters aus. 

Neu in die Awards aufgenommen wurde dieses Jahr die Kategorie «Internet of Things», die auch in der Schweizer Wirtschaft ein immer wichtigeres Thema wird. Die Smarthome App «Sarah» der Firma Hubware (umgesetzt von Apps with Love) konnte diese Kategorie für sich entscheiden. Die Kategorie «Internet of Things» erhält einen festen Platz in den zukünftigen Austragungen der Awards und ersetzt die bis dato gekürte Kategorie «Young&Wild». Die Jury begründete das Ausscheiden der Kategorie mit der zunehmenden Professionalisierung der Branche was Qualität und Anforderungen an die Entwickler angeht. Den letzten goldenen App-Award der Kategorie «Young&Wild» holte sich Marco Krapf für sein Geschicklichkeitsspiel Cave Zen.

Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht der Netzwoche zum Event mit Bildern und Video.

simsa veranstaltet am 7. Dezember 2016 einen «Late Afternoon Talk» mit den Gewinnern der Best of Swiss Apps 2016. Erfahren Sie etwas zu den Konzepten und Strategien der Siegerprojekte und stellen Sie gezielt Fragen. Der simsa LAT ist kostenlos, jedoch ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Anmeldung erforderlich.

Melden sie sich gleich hier für den BoSA Winner LAT 2016 an.


CeBIT 2017 - Die Schweiz bringt frischen Wind

Mit vierzig innovativen Start-ups und technologischen Highlights von Schweizer Top-Hochschulen und etablierten Unternehmen wird der SWISS Pavilion auf der CeBIT 2017 (20. - 24. März) nach dem erfolgreichen Partnerlandjahr 2016 erneut zum Publikumsmagnet. 

Die ICT Switzerland möchte Sie herzlich einladen, gemeinsam mit ihnen die grösste B2B-Messe der digitalen Welt zu erleben: Nehmen Sie an exklusiven Führungen und Veranstaltungen teil und vernetzen Sie sich mit internationalen Gästen und Persönlichkeiten der Schweizer ICT. 

Der Geschäfts- und Messereisespezialist travelXperts bietet in Kooperation mit ICTswitzerland und T-LINK zwei attraktive All-in-Packages an, die nebst der Einladung zu exklusiven Veranstaltungen die Flugreise, Hotelübernachtung, Transfers und das Eintrittsticket zum Messegelände beinhalten. Detaillierte Informationen finden Sie in der Reisebroschüre

Die ICT Switzerland freut sich über Ihre Anmeldung unter diesem LinkDie Frühbuchertickets sind beschränkt und nur bis zum 15. Dezember 2016 erhältlich. 


über 1200 Vernehmlassungen zum neuen URG

Am 30. August 2016 hat der Bundesrat über das Ergebnis der Vernehmlassung sowie über das geplante weitere Vorgehen informiert.

Die rekordhohe Anzahl von über 1200 Vernehmlassungen beinhaltete kontroverse Meinungsäusserungen zu fast allen in der Revisionsvorlage angesprochenen Themen. Offenbar war es für das Institut für Geistiges Eigentum und die zuständige Bundesrätin Sommaruga angesichts dieser Meinungsäusserungen nicht möglich, eine konsensfähige Vorlage zuhanden des Parlamentes zu erarbeiten.

Stattdessen hat der Bundesrat beschlossen, die Vorlage im Wesentlichen auf das Thema der Pirateriebekämpfung einzuschränken und die übrigen Themen von der Revision auszuklammern.

Die an der AGUR 12 beteiligten Gesprächspartner sowie neu die simsa als Vertreterin der Hosting Provider sowie die IG ISP als Vertreterin der Access Provider sind eingeladen an den Gesprächen teilzunehmen. Ambitioniertes Ziel vom Bundesrat und IGE ist es, anlässlich von vier ganztägigen Sitzungen in Bern einen umsetzungsfähigen Konsens zu erreichen.

Die simsa will sich dem Gespräch nicht verweigern, verfügt allerdings nicht über die Ressourcen zur Teilnahme an vier ganztägigen Workshops in Bern. Ausserdem ist die simsa der Auffassung, dass das Thema Hosting Provider komplett aus der Gesetzesvorlage ausgeklammert werden sollte.

Die simsa hat sich daher entschieden, ihre Position dem IGE in einem kurzen Schreiben mitzuteilen und hofft, dass das Thema an der ersten der angesetzten Sitzungen am 28. September 2016 abschliessend diskutiert werden kann.


Verbesserte Partnerschaft zwischen Kunden und Agenturen

Am Agency Round Table vom April 2016 wurde von den zahlreich anwesenden Agenturen die Notwendigkeit für ein Framework und einen Leitfaden bei Pitches diskutiert. Dabei wurde klar, dass eine einseitige Betrachtung keine für alle zufriedenstellende Resultate hervorbringen kann. Die simsa hat sich dem Bedürfnis nach besserem Verständnis für die bei Pitches geleisteten Aufwände angenommen. Am 21. Juli 2016 wurde zu einem zweiten Treffen geladen, an dem neben einigen grossen Agenturen-Vertretern auch namhafte Grosskunden der Branche teilnahmen. Im Workshop zu gegenseitigen Anforderungen und Problemen stellte sich heraus, dass auch die Kunden mit der aktuellen Pitch-Mentalität bei der Vergabe von Aufträgen oft nicht zufrieden sind. Eine gute Zusammenarbeit scheitert dabei oft an unzureichender persönlicher Kommunikation und unzureichender Transparenz bei Umfang und Kosten. Die Kunden wünschen sich von den Agenturen auch eine tiefere Pflege der Kundenbeziehungen durch proaktive Vorschläge. 

In einem zweiten Teil  besprachen die anwesenden Agenturen und Kunden den von der simsa als Grundlage ausgearbeiteten Leitfaden bei der Auftragsvergabe. Knackpunkte in der Diskussion waren dabei vor allem die Regelung bei Ausfall-Honoraren, bei der Rechteübertragung und bei der Kostentransparenz. Ein wichtiger Punkt im Leitfaden soll aber auch die unmittelbare und persönliche Kommunikation sein. Ein gegenseitiges Kennenlernen sollte vor dem eigentlichen Pitch laut Kunden wie Agenturen wieder die Norm in der Branche werden. 

Die simsa arbeitet nun eine Version des Leitfadens aus, die in Zukunft von Agentur- wie Kundenseite her als Grundlage für den Umgang bei der Auftragsvergabe angewendet werden kann.  


SImsa Provider Day 2016:  Revisionen des BÜPF und des URG belasten die IT-Branche

Am Mittwoch den 8. Juni lud die simsa am Provider Day 2016 zur Diskussion über die beiden anstehenden Gesetzesrevisionen. Mit der neuen Marschrichtung im Urheberrechtsgesetz bläst den Schweizer Internet-Providern zukünftig ein stärkerer Wind entgegen. Das neue BÜPF sei ein «Innovationskiller». Beide Revisionen haben in der Branche einen schweren Stand. 

Neben der ungenügenden Einbindung der betroffenen Branchen wurde an den Gesetzesvorlagen vor allem die schwammige Begriffsauslegung kritisiert. So würde der neu verwendete Begriff «Anbieter abgeleiteter Kommunikationsdienste» völlig offen lassen, wer mit dem Gesetz in die Pflicht genommen werden soll. Mit dem simsa Code of Conduct Hosting existiert jedoch schon seit längerer Zeit eine funktionierende Selbstregulierung, die sich genau dieser Problemstellung annimmt. Das heutige Gesetz wurde aber auch als unzureichend kritisiert, gerade weil der simsa Code of Conduct Hosting für niemanden bindend sei. Wegen solcher «schwarzen Schafe» sei eine Verschärfung des Gesetzes leider zwingend notwendig, so die Befürworter.

Auch die Revision des Bundesgesetzes zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs BÜPF wurde heftig kritisiert. Laut Gesetzesentwurf sollen in Zukunft alle innovativen Kommunikationsmittel unter das Gesetz fallen, nicht wie anhin nur Telekommunikations- und Internet-Access-Provider. Mit einer behördlichen Vorlauffrist von sechs Monaten für jegliche kommunikationsfähige Software würde de facto ein Innovations-Stop über die schweizerische IT-Branche verhängt, argumentieren die Gegner, die ein Referendum lanciert haben.  Auch die Finanzierung von allfällig nötigen Überwachungsschnittstellen wird von den Gesetzgebern nicht berücksichtigt. Dies Kosten würden wohl auf den Rücken der Unternehmen abgewälzt. Die simsa hofft nun auf eine unternehmerfreundliche Umsetzung der Gesetzesänderung durch den Bundesrat.

Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht zu den Diskussionen von netzmedien-Redaktor David Klier.


CoC Hosting: Ergebnisse der Umfrage 2016

Am Provider Day 2016 wurden auch die Auswertungen zur aktuellen Umfrage zum simsa Code of Conduct Hosting präsentiert. Die Umfrage wurde anfangs dieses Jahres durchgeführt. Die Antworten der Teilnehmer beziehen sich auf ihre Erfahrungen im Jahr 2015. Die jährlich durchgeführte Umfrage soll die Zufriedenheit der Nutzer mit der Selbstregulierung erörtern und Verbesserungspotentiale erheben.

Die aktuelle Umfrage zeigt, dass die urheberrechtlichen Anfragen bei den Hostern zwar stark abgenommen haben, aber immer noch die meisten Anfragen betreffen. An zweiter Stelle folgen Anfragen bezüglich Strafrechtsverfolgungen. Weiterhin stammten 2015 am meisten Anfragen von Unternehmen. Die Anfragen von Privatpersonen sind laut Umfrage stark zurückgegangen. Mehr Anfragen gab es von Seiten der Polizei und der Behörden. Viele der Anfragen kamen auch 2015 traditionsgemäss aus den USA, die für ihre rigorose Urheberrechte-Industrie bekannt sind. 2015 wurde die USA aber von Anfragen aus der Schweiz auf den zweiten Platz verdrängt. Daraus lässt sich schliessen, dass der simsa Code of Conduct Hosting einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Urheberrechtspiraterie in der Schweiz leistet. Gesetzlich regulierte Mitwirkungspflichten von Hosting Providern, wie vom Bundesrat in der aktuellen Teilrevision des Urheberrechts vorgeschlagen, erscheinen vor diesem Hintergrund überflüssig.

Die Zufriedenheit der Nutzer mit dem simsa Code of Conduct Hosting scheint laut Umfrage nach wie vor gegeben. 50% der Befragten beschreiben ihn als hervorragend, sehr gut oder gut. Weitere 12% halten ihn für befriedigend.

Werfen Sie hier einen Blick in die komplette Auswertung der diesjährigen Umfrage.


2 neue Mitglieder im simsa Vorstand

Irène Messerli und Maximilian Plank stellten sich am Mittwochnachmittag der versammelten simsa Generalversammlung zur Wahl. Beide wurden einstimmig und mit grosser Begeisterung in den Vorstand aufgenommen. Durch ihre jahrelange Führungserfahrung in den unterschiedlichsten Branchen bereichern beide Neuzugänge den Vorstand auf ihre ganz eigene Weise.

Irène Messerli arbeitete nach einem Pädagogik-Studium mehrere Jahre beim Medienunternehmen Ringier in Zürich. In Bern leitete sie die Kommunikation einer Hochschule und war anschliessend Chefin Kommunikation bei der Kantonspolizei Bern. Heute ist sie Co-Inhaberin und Geschäftsleiterin der Agentur Bernet_PR AG für Kommunikation, die sie vor drei Jahren gemeinsam mit Dominik Allenmann übernahm. Die Bernet_PR AG gibt es bereits seit 25 Jahren und war seinerzeit die erste Kommunikationsagentur der Schweiz mit einer eigenen Webseite. So versteht sich Irène Messerli hervorragend auf die Vernetzung zwischen Print und digitaler Kommunikation.

Maximilian Plank ist seit über 14 Jahren in der digitalen Branche tätig.  Nach Geschäftsführerpositionen bei Argovest AG und Unic AG hat er zuletzt die Schweizer Tochter der grössten deutschen Digitalagentur, Plan.Net Suisse geleitet. Plank hat in St. Gallen und Regensburg Jura und Betriebswirtschaft studiert und sich an der Insead Business School in Fontainebleau (F) weitergebildet. In seiner beruflichen Laufbahn konnte er umfassende Erfahrung in den Bereichen Consulting, E-Commerce, Softwareintegration sowie im Digital Marketing sammeln.

Alan Frei, bis anhin Startup-Verantwortlicher im Vorstand der simsa ist auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wahl angetreten. Die anderen Vorstandsmitglieder wurden von der GV einstimmig bestätigt. Neu besteht  der simsa Vorstand aus elf Mitgliedern: Rolf Auf der Maur (Vischer), Claudio Dionisio (uvision AG), Heinrich Meyer (netzmedien), Imre Sinka (dotpulse AG), Claudius Röllin (Hostpoint AG), Valérie Vuillerat (WE SHAPE TECH), Marc Werner (Swisscom), Ralf Wölfle (FHNW), Irène Messerli und Maximilian Plank. Präsidiert wird der Vorstand von Andrej Vckovski von Netcetera. Erfahren


Post.ch räumt ab: BoSW Master 2016 und Digital Transformation Award

Am vergangenen Donnerstag den 07. April 2016 war es endlich wieder soweit! Das Who-is Who der Schweizerischen Internetszene traf sich zum Gala-Dinner an der grossen Award-Night im Zürcher Kongresshaus. Bereits zum sechzehnten Mal wurden die begehrten goldenen Bojen in diesem Jahr verliehen. Die über 100-köpfige Jury hat sich der Eingaben in insgesamt elf Kategorien angenommen und jeweils einen Sieger erkoren. Besonders aufgefallen sind dabei die Projekte The Great Escape für Graubünden Ferien der Firm Jung von Matt und die innovative Migros Suisse-Mania Seite der Firma Hinderling Volkart. Beide Projekte konnten in gleich mehreren Kategorien überzeugen und jeweils zwei goldene Bojen mit nach Hause nehmen. Unter den Siegern gab es viele bekannte Namen: die Ufirstgroup konnte mit ihrer Webseite für blacksocks.com punkten, die Eyekon mit einer virtuellen Grand Tour of Switzerland. Ebenfalls viel Lob erhielten Notch Interactive für den PostLogistics-Shop, Zeix für ihren Web-Relaunch der Seite der Uni Bern, Equipe (ehemals Serranetga) für ihre UBS Campus Break und frame eleven + partner für ihre innovative Seite werdeschiri.ch für den Aargauer Fussballverband. Erfahren Sie mehr zu den einzelnen Gewinnern auf der Webseite von Best of Swiss Web.

Der Grosse Gewinner des Abends waren aber die Post.ch und die Unic AG in Zusammenarbeit mit soultank. Der Relaunch und das Redesign der Internetseite post.ch des gelben Riesen wurde von der Jury nicht nur mit der Auszeichnung in der Kategorie Usability ausgezeichnet: die Post gewann zudem den Digital Transformation Award. Der Digital Transformation Award wurde erst zum zweiten Mal vergeben und zeichnet Firmen aus, welchen den Sprung ins digitale Zeitalter auffallend gut meistern und sich mit attraktiven Webauftritten bei Jung und Alt gleichermassen beliebt machen. Es war dann auch keine grosse Überraschung, dass Post.ch auch den wichtigsten Award des Abends in empfang nehmen konnte: Die Platinfarbene Boje zum Master of Swiss Web 2016!


15 neue "EIDG. DIPL. WEB PROJECT MANAGER"

Im altehrwürdigen Zunfthaus zur Saffran in Zürich erhielten letzten Samstag 15 frischgebackene diplomierte Web Project Manager und Managerinnen (WPM) aus der Deutschschweiz ihre eidgenössischen Diplome. Die Diplomandinnen und Diplomanden haben ihre Ausbildung entweder an einem der beiden Deutschschweizer Lehrinstituten Digicomp Academy oder SAWI absolviert. Neun Westschweizer Diplomanden erhielten ihre Diplome bereits im letzten Jahr.

Alle angetretenen Prüfungskandidaten haben die Prüfung bestanden; das beste Prüfungsresultat in der Deutschschweiz erreichte Kathrin Wenk (Internezzo AG, Rotkreuz). Rund ein Drittel der nun Diplomierten sind bei Web- oder Werbeagenturen tätig, jeder Fünfte bei Technologie-Firmen und gut die Hälfte arbeiten in Unternehmen und Organisationen, für die Digitalisierung von Prozessen, Kunden-Touchpoints und Innovationen wichtige strategische Bereiche darstellen.

Die simsa gratuliert den Diplomaden herzlich.

Diplomanden 2016: Aeschbacher Nathalie, Aschwanden Carina, Esseiva Denise, Green Sandra Jennifer, Gysin Mattias, Heilig Markus, Iten Matthias, Lupi Cosimo, Marques Sandra, Paz José, Schmid Paavo, Urech Marcel, Villiger Roman, Vogt Oliver, Wenk Kathrin.

Der WPM-Lehrgang stellt – neben der Vorbereitung auf die Höhere Fachprüfung – eine fundierte Management-Ausbildung dar, die unter anderem alle web- und mobile-technischen, aber auch strategische, organisatorische und betriebswirtschaftliche Fähigkeiten vermittelt. 

Informationen zur Ausbildung und den Lehrgängen finden Sie auf der WPM-Webseite.


swiss Digital transformation award 2016

Zum zweiten Mal wird in diesem Jahr der «Swiss Digital Transformation Award» vergeben. Dabei zeigt sich: Die Herausforderungen der Digitalisierung sind für alle Firmen, Organisationen und Branchen relevant und oft riesengross. Immer mehr wird zudem deutlich, dass sich der Veränderungsprozess laufend und immer schneller fortsetzt und eine tiefgreifende und umwälzende Dimension aufweist.

Mit dem «Swiss Digital Transformation Award» werden am 7. April 2016 zum zweiten Mal jene Unternehmen ausgezeichnet, die in den vergangenen Monaten besondere Fortschritte in der digitalen Reife gemacht haben. 

Zwischen letztem November und Ende Januar diesen Jahres haben rund 400 Unternehmen und Organisationen den umfangreichen Fragebogen «Digital-Maturity-Check» des IWI der Universität St. Gallen ausgefüllt. Diese Selbstdeklaration war gleichzeitig die Qualifikationsvoraussetzungen für den Unternehmenspreis «Swiss Digital Transformation Award». In einem mehrstufigen qualitativen Beurteilungsprozess der Fachjury haben es schliesslich folgende neun Unternehmen auf die Shortlist geschafft:

Alpha Sprachwelt AG, Axa Winterthur, Interio AG, Medela AG, Post CH AG, Sanitas AG, Swiss Life AG, Victorinox AG, Wincasa AG

Die Preisübergabe an das Siegerunternehmen findet im Rahmen der Award-Night von «Best of Swiss Web» am 7. April im Kongresshaus Zürich statt.


round table Hosting-provider zum thema urg

Die Revision des Urheberrechtsgesetzes (URG) steht 2016 auf dem Programm. Bereits im Dezember 2015 hat sich der Bundesrat in einer Medienmitteilung zur Ausgestaltung des neuen Gesetzes geäussert. So sollen den Hosting-Providern umfassende Pflichten aufgebürdet werden, die das Ziel einer besseren Pirateriebekämpfung aus Sicht der simsa jedoch deutlich verfehlen. 

Am Round Table der Hosting-Provider vom Januar 2016 bekräftigten die Teilnehmer, dass die Eigenregulierung in Form des Code of Conduct Hosting hervorragend funktioniert, dass man diesen aber in schwerwiegenden Fällen eventuell mit Sperrmöglichkeiten bei den Access-Providern, die den Zugriff aufs Internet verwalten, ausweiten könnte. 

Auch die ursprünglich vom Bund eingesetzte Arbeitsgruppe zur Revision des Urheberrechtsgesetzes AGUR 12 stufte in ihrem Schlussbericht die Selbstregulierung der Branche als ausreichend ein, um die Empfehlungen des Bundes bezüglich Piraterie umzusetzen.

Lesen Sie hier den ganzen Bericht zum Round Table aus der aktuellen Netzwoche.


WE SHAPE TECH - Das neue Netzwerk für Frauen

Neben der Bau- und Finanzbranche ist die Tech-Branche der dritte Wirtschaftszweig, in dem der männliche Einfluss überdurchschnittlich dominant ist. Dies, obwohl 50,5% der Wirtschaftssubjekte Frauen sind. Die Gründerinnen von WE SHAPE TECH nehmen dies zum Anlass, ihr neues Netzwerk zu lancieren, um die Diversität in der Tech-Szene nachhaltig zu etablieren.

WE SHAPE TECH ist das neue Schweizer Netzwerk für Frauen in der Tech-Welt. Ziel ist es, den überdurchschnittlich dominanten Anteil an Männern in der Branche zu Gunsten von mehr Diversität zu verändern. Gründerinnen des neuen Netzwerkes sind die drei Macherinnen Valérie Vuillerat, Vorstandsmitglied Simsa (Swiss Internet Industry Association), Janine Fuchs, Grafik Designerin und Co-Organisatorin des Impact Hub Zürich und Tanya Wüthrich, Interaction Designer bei Google.

Initial planen die drei Gründerinnen jährlich drei bis fünf Veranstaltungen. Angesprochen sind primär Frauen, die als Product Owner, Coordinator, Researcher, Designer, Frontend Engineer, Developer oder Marketeer Einfluss auf die Gestaltung und Entwicklung von digitalen Produkten und Diensten haben. “In meiner Tätigkeit habe ich in vielen Projekten gearbeitet, in denen Diversität zu besseren Ergebnissen für den Nutzer geführt hat. Die männliche Nerd-Kultur schafft das alleine nicht” sagt Tanya Wüthrich.

Valérie Vuillerat ergänzt, “wir wollen das grossartige, bereits bestehende Potential von Frauen in der Tech-Branche sichtbar machen. Damit brechen wir Rollenklischees auf und stärken Gender-übergreifend das Selbstbewusstsein”. Die dritte Gründerin im Bunde, Janine Fuchs, weiter: “Nur mit weiblichen Vorbildern, und dem aktiven Mitwirken der Frauen, lässt sich der gesellschaftliche Wandel positiv gestalten.”

Erfahren Sie mehr zu dem Projekt unter www.weshape.tech.


URG Revision: Provider wehren sich gegen neue Aufgaben in der Pirateriebekämpfung

Die Pirateriebekämpfung steht im Fokus der soeben angelaufenen Revision des Urheberrechtsgesetzes. Das Anliegen ist berechtigt und unumstritten. Der Gesetzesentwurf bürdet aber insbesondere den Hosting Providern neue und teure Pflichten auf, welche diese Branche in der Schweiz schwächen und grosse internationale Cloud Hoster im Wettbewerb begünstigen würden. 

Gemäss Medienmitteilung des Bundesrates sollen die Massnahmen zur Pirateriebekämpfung künftig dort erfolgen, wo sie am effizientesten sind, nämlich bei den Providern. Internet Nutzer in der Schweiz sollen dagegen weiterhin alles konsumieren dürfen, was im Internet verfügbar ist – unabhängig davon, ob die Quelle legal ist oder nicht. Dieser konsumentenfreundliche Ansatz hat die Schweiz, auf Antrag der US Urheberrechtsindustrie, auf eine Beobachtungsliste gesetzt und Handlungsbedarf ausgelöst.

Gemäss Vorschlag des Bundesrates sollen "Anbieter abgeleiteter Kommunikationsdienste" (in der Praxis: Hosting Provider) künftig, auf Antrag von in ihren Rechten verletzten Personen oder Behörden, Inhalte von Kunden sperren oder entfernen müssen. Sofern der Kunde Widerspruch erhebt, sind die Inhalte wieder zugänglich zu machen, bis der Verletzte und der Kunde ihren Rechtsstreit ausgetragen haben. Zum Nachweis der geltend gemachten Rechte sagt der Gesetzesentwurf nichts. Hosting Provider müssten also selber – und unmittelbar bei Erhalt einer Aufforderung von Privatpersonen oder Firmen – entscheiden, ob sie nun Inhalte ihrer Kunden sperren oder nicht. Das ist mit grossem Aufwand verbunden und ausserdem mit Haftungs- und Reputationsrisiken. Ausserdem müssen Hosting Provider sicherstellen, dass einmal beanstandete und entfernte Inhalte nicht mehr zugänglich gemacht werden können – etwa durch einen anderen Kunden (sog. "Stay Down"). Ausgenommen von dieser zusätzlichen Verpflichtung sind einzig Hosting Provider, die einer behördlich anerkannten Selbstregulierungsorganisation angeschlossen sind. 

Der Gesetzesentwurf blendet aus, dass in der Schweiz seit 3 Jahren mit dem simsa Code of Conduct Hosting eine funktionierende Selbstregulierung der Hosting Provider besteht. Diese sieht allerdings zuerst eine Mitteilung des Kunden über eingegangene Sperraufforderungen vor, bevor ein Inhalt gesperrt wird. In der Praxis hat sich diese Regelung bewährt und die Hosting Provider sehen keinen zusätzlichen Regulierungsbedarf.

Am simsa Hosting-Provider Round Table vom 27. Januar trifft sich die Branche, um über die neuen Bedingungen zu beraten.


simsa agency Round table - Kapazitätsbörse nimmt gestalt an

Am 2. Dezember fand der letzte simsa Agency Round Table des Jahres 2015 statt. Die zahlreich erschienenen Inhaber und Chefstrategen von über zwei Duzend Webagenturen erfreuten sich an einem zwanglosen und konstruktiven Meeting im SBB-Coworking-Space in Zürich. Die wichtigsten Themen des Treffens waren das neu ausgearbeitete Konzept zu einer Kapazitätsbörse zwischen den Agenturen und die Ansprüche der Branche an neue und moderne Weiterbildungen und Schulungen. Diese bereits beim letzten Treffen definierten Themen wurden von der simsa angegangen und vorangetrieben, so dass nun erste Vorschläge und Projekte präsentiert werden konnten.

Sandra Marques, abschliessende Web-Projekt-Managerin aus dem Lehrgang der simsa, hat sich dem Projekt «Kapazitätsbörse» in ihrer Diplomarbeit angenommen und konnte den sehr interessierten Zuhörern eine Test-Version ihrer brancheninternen Personaltauschbörse präsentieren. Rechtliche Fragen zum Austausch von Personal wurden ebenso geklärt wie technische Umsetzbarkeit einer Online-Plattform und effektive Abdeckung der Bedürfnisse der Agenturen.

Um mit der gesamten Branche bei technischen Weiterentwicklungen und neuen Möglichkeiten am Ball zu bleiben, wurde anschliessend ein gemeinsames zukünftiges Vorgehen bei Weiterbildungen und Wissenstransfers vorgeschlagen, das ebenso grossen Anklang fand. Neben regelmässigen kleinen Workshops, die von Agenturen für ihresgleichen veranstaltet werden, sollen in Zukunft auch vermehrt Skills miteinbezogen werden, die für spezifisches Wissen in Mini-Degrees erworben wurden.

Im letzten Teil vor dem abschliessenden Apéro, definierten die zahlreichen Gäste zukünftige Themen, deren Aufarbeitung beim nächsten simsa Agency Round Table anstehen wird. Dieser wird am 7. April 2016 im Vorfeld der Best of Swiss Web-Awards stattfinden. 

Die simsa freut sich darauf, auch beim nächsten Agency Round Table, wieder so zahlreiche und enthusiastische Gäste begrüssen zu dürfen und bedankt sich herzlich für Ihr Engagement. 

Wollen auch Sie beim nächsten Mal mit dabei sein? Über den simsa Newsletter erfahren Sie frühzeitig, wie Sie sich zu dem Event anmelden können. 


Resultate der simsa Hosting-Provider Umfrage

Zur Verbesserung und Aktualisierung des Code of Conduct Hosting (CCH) werden die Schweizer Hosting-Provider regelmässig zu ihren Erfahrungen mit rechtswidrigen Inhalten und diesbezüglichen Beanstandungen befragt.

Aus den Umfragen der ersten beiden Jahre seit Inkrafttreten geht hervor, dass sich die meisten Anfragen und Beanstandungen auf einige wenige Hoster konzentrieren. Die meisten Hosting-Provider hatten keine Anfragen bezüglich rechtswidriger Inhalte. Die meisten Anfragen stammen wie schon in der letzten Erfassung aus den USA, aus Deutschland und aus Frankreich. Diese werden oft von professionellen Abmahnkanzleien versandt und betreffen in den meisten Fällen Urheberrechtsverletzungen.

Im allgemeinen beurteilen die Schweizer Hosting-Provider den CCH als überwiegend positiv, jedoch sei seine Bekanntheit nach wie vor zu gering. Eine bessere Einbindung aller Hosting-Provider ist das erklärte Ziel. Eine Zusammenfassung der Umfrageresultate steht jetzt als Download zur Verfügung.

Hosting-Provider stellen Infrastrukturen zur Verfügung, mittels welcher Betreiber von Webseiten und Applikationen Inhalte speichern, bearbeiten und Dritten öffentlich zugänglich machen. Hosting Provider sind weder rechtlich verpflichtet noch technisch im Stande, alle Inhalte, die Kunden über ihre Infrastruktur auf die Webseiten und/oder Applikationen laden, zu überprüfen. 

Die simsa hat 2013 in Zusammenarbeit mit den führenden Schweizer Hosting-Providern gemeinsame Richtlinien zum Umgang mit rechtswidrigen Inhalten erarbeitet und als Resultat einen Code of Conduct Hosting (CCH) veröffentlicht.

Der CCH soll einem Hosting Provider das Vorgehen gegen Rechtsverletzende Inhalte durch Drittpersonen erleichtern. Die simsa stellt als Begleitung zum CCH verschiedene Vertragsvorlagen zur Verfügung, deren Verwendung einen einheitlichen Umgang in Rechtsfragen innerhalb der Branche ermöglicht. Der CCH stellt eine freiwillige Selbstregulierung der Schweizer Hosting-Branche dar. Seine Befolgung ist keine Garantie für rechtliche Absicherung. 

Die simsa lädt am 27. Januar 2016 zu einem Round Table-Gespräch für Hosting-Provider ein, um die gegenwärtigen und zukünftigen Inhalte und Vorgehensweisen in einer möglichst qualifizierten Runde zu besprechen. Dabei wird es auch darum gehen, gemeinsame Antworten auf die Vernehmlassung zu einer Revision des Urheberrechtes zu finden. Diese beginnt am 11. Dezember 2015 und hat unter anderem zum Ziel, die Möglichkeiten zur Bekämpfung der Piraterie im Internet zu verbessern.


«Paymit» ist MAster of Swiss Apps 2015!

Am Donnerstag 12. November 2015 sind im Zürcher Aura die 3. Best of Swiss Apps-Awards über die Bühne gegangen. Jury wie Publikum waren sich einig: Es war ein sehr guter Jahrgang. Die simsa und Netzmedien sind als Initiatoren der Best of Swiss Web-Organisation besonders stolz, die Erfolgsgeschichte der Awards weiterzuführen. Dass die digitale Präsenz für viele Schweizer nicht nur auf dem Desktop, sondern auch auf mobilen Geräten und Wearables immer wichtiger wird, zeigen schon die Zahlen: 2015 sind beinahe doppelt so viele Anmeldungen eingegangen, wie noch im Vorjahr. Mit dem wachsenden Bedürfnis nach mobiler Präsenz wächst auch die Anzahl der Firmen, die sich auf die Entwicklung, Gestaltung und technische Umsetzung von Apps spezialisieren. Die simsa setzt sich in dieser wachsenden Branche für eine starke Zusammenarbeit, gemeinsame Grundlagen und einen gesunden Wettbewerb ein. 

Die Jury konnte an der diesjährigen Award Night nicht ganz in allen der 12 Kategorien einen Sieger küren. In der Kategorie «Innovation» wurde der goldene Best of Swiss Apps-Award zurückgehalten. Der Jury fehlte zur Vergabe dieser Ehre die App mit einer wirklich bahnbrechenden Neuerung. Vieles wurde optimiert, neu gestaltet oder spielerisch umgesetzt, eine besonders revolutionäre Erfindung liess sich laut Jury aber nicht ausmachen. Dies soll nicht als schlechte Bewertung der eingereichten Apps gedeutet sein, sondern als Ansporn, im nächsten Jahr mit noch grösseren Ideen, vielleicht einen etwas weiteren Wurf zu landen. Nach wie vor sucht die Schweizer App-Szene nach einem Rockstar unter den Entwicklern, der durch brilliante Innovationen auch international für Furore sorgt. 

Der grosse Abräumer des Abends war die Paymit-App der Auftraggeber UBS und ZKB in Zusammenarbeit mit der SIX_Group. Die Paymit-App konnte in gleich drei Kategorien (Swissness, Business und Master-of Apps 2015) Gold holen! In fünf weiteren Kategorien landete die App in den Podestplätzen (viermal Silber, einmal Bronze). Paymit erlaubt es, schnell und unkompliziert Geld zu versenden, resp. zu empfangen. Das Projekt hat das Potential, die Art und Weise wie Zahlungen in Zukunft gehandhabt werden, nachhaltig zu verändern.

Sehen Sie hier, welche Apps sich die Goldmedaillen in den übrigen Kategorien gewonnen haben, und welche Agenturen und Designschmieden hinter den brillanten Umsetzungen stecken. In der Fotostrecke und im Video erhalten Sie ein paar Eindrücke aus der Gala-Night und Award-Show im Zürcher AURA. 


14-18/3/2016 Cebit 2016 mit Partnerland Schweiz

Die CeBIT in Hannover stellt als wichtigste Veranstaltung für Digitalisierung in Europa die Schweiz in den Fokus! Schweizer Unternehmen können sich an der kommenden CeBIT vor allem mit den Themenschwerpunkten Research & Innovation, Financial Technologies und Business Security international profilieren.

In den letzten Jahren haben Schweizer Unternehmen an der CeBIT immer wieder bewiesen, dass sie beim Einsatz digitaler Technologien im weltweiten Vergleich führend sind. Nun trägt diese starke Präsenz der Schweiz Früchte: Als Partnerland nimmt die Schweiz im März 2016 im Rahmen der Eröffnungsveranstaltungen, wo sich Wirtschafts- und Regierungsvertreter aus aller Welt treffen, eine prominente Rolle ein. Schweizer Aussteller werden während der gesamten Messewoche besonders stark ins Licht gerückt und erhalten so auch besondere Aufmerksamkeit der internationalen Presse.

Profitieren Sie von dieser einmaligen Gelegenheit und werden Sie Teil der starken Vertretung aus dem Partnerland Schweiz! Präsentieren Sie Ihre innovative Stärke und digitale Kompetenz einem breiten internationalen Publikum! Melden Sie sich gleich hier als Aussteller an!

Die CeBit zählt mit über 3’300 Ausstellern und über 220’000 Besuchern jedes Jahr zu den weltweit grössten B2B-Veranstaltungen der digitalen Welt. Die Messe ist somit DIE Gelegenheit, das Netzwerk innerhalb der Schweizer ICT-, aber auch zur internationalen Szene zu pflegen.

Sie möchten die CeBIT 2016 gerne als Besucher miterleben? Der Messereisespezialist travelXperts bietet zusammen mit ICT switzerland drei attraktive All-in-Packages an! Enthalten sind Einladungen zu den exklusiven Partnerland Schweiz Veranstaltungen, die Flugreise, Hotelübernachtungen, das Eintrittsticket zum Messegelände sowie diverse Transfers.

Weiterführende Informationen zur Anmeldung, zur Buchung und zum Auftritt der Schweiz als Partnerland der CeBIT 2016 finden sie auf der Homepage von ICT switzerland.

Wann: 14. - 18 März 2016

Wo: Hannover, Messegelände


IT-Beschaffungskonferenz 2015: Was bringt die Revision des Beschaffungsgesetzes?

An der vierten IT-Beschaffungskonferenz erfahren Sie aus erster Hand, wie sich die Revision des Beschaffungsgesetzes  auf IT-Beschaffungen auswirken könnte. Es referieren unter anderem Prof. Dr. Peter Rohner vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen und Dirk Lindemann, CIO der Eidgenössischen Steuerverwaltung. 

Wann: 18. August, ab 9 Uhr
Wo: Universität Bern, Hauptgebäude
Kosten: simsa-Mitglieder können sich zum reduzierten Preis von CHF 240.- anmelden.


Detaillierte Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.


CNO Panel 2015: "Change your Mind about what’s possible" 

Bereits zum 15. Mal findet im Oktober das CNO Panel in Bern statt. Dieses Jahr dreht sich alles das Überwinden der Grenzen des Machbaren. Dazu konnte unter anderem Stephen Brobst als Keynote Speaker gewonnen werden: Brobst schloss sein Doktorat zum Thema "high-performance parallel processing" ab und war zwischen 2008 und 2012 Mitglied des Beraterstabs von Barack Obama für Innovation und Technologie. Heute ist er an diversen IOT-Startups beteiligt. 

Wann: 27. Oktober 2015, ab 13 Uhr
Wo: Kulturcasino Bern
Kosten:  simsa-Mitglieder können sich zum reduzierten Preis von CHF 310.- anmelden


Das Anmeldeformular und weitere Informationen finden Sie hier.


Umfrage zur Schweizer Software Industrie - Grundlage ihrer Unternehmensplanung

Die Softwarebranche ist zwar zentraler Wachstumsmotor für hochentwickelte Volkswirtschaften wie die Schweiz, trotzdem wissen wir nur sehr wenig über die Schweizer Softwareindustrie. 

Durch Ihre Teilnahme am Swiss Software Industry Survey (SSIS) können Sie aktiv mithelfen, diese Lücke zu schliessen.

Die Beantwortung der Fragen beansprucht etwa 20 Minuten.
 
Als Gegenleistung für die Teilnahme erhalten Sie im Spätsommer eine individualisierte Auswertung, welche Sie als Benchmark und Planungsgrundlage für die Entwicklung Ihres Unternehmens verwenden können.

Der SSIS ist Teil einer europäischen Hochschulkooperation und wird durch das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern unter der Leitung von Prof. Dr. Jens Dibbern und Dr. Thomas Huber durchgeführt und ist Grundlage für die Dissertation von Thomas Hurni.

Hier geht es zur Teilnahme.


ICT Recht & Praxis, Outsourcing 2.0: Neue Möglichkeiten der Visualisierung – Neue Regelungspunkte

Virtualisierte Server, Speicher und Netzwerke ermöglichen enorme Effizienzgewinne und etablieren sich zunehmend in der Unternehmens-IT. Es gibt aber auch Risiken. Die Teilnehmer von ICT Recht & Praxis erfahren, welchen Trends das Outsourcing-Geschäft prägen und welchen Einfluss diese auf die Vertragsgestaltung haben.

Weitere Informationen zu den Referenten und der Anmeldung finden Sie im Programm.

Wann: Donnerstag, 17. September 2015, 13.30 – 19.00 Uhr
Wo: Metropol, Fraumünsterstrasse 12, 8001 Zürich
Anmeldeschluss: 31. August 2015

Kosten für simsa-Mitglieder

CHF 350.- inkl. Digitaler Unterlagen, Pausenverpflegung und Apéro Riche

 


SIMSA LATE AFTERNOON TALK UND SIMSA-GV

Am 20. Mai findet die diesjährige Generalversammlung der simsa statt. Alle Mitglieder erhalten die entsprechende Einladung und die notwendigen Unterlagen rechtzeitig zugestellt.

Traditionell findet anschliessend ein Late Afternoon Talk statt, an dem einige der wichtigsten Sieger des "Best of Swiss Web Award" zeigen, weshalb sie gewonnen haben und wie es mit ihren Projekten weitergeht.

Reservieren Sie sich schon heute das Datum und melden Sie sich für die Generalversammlung hier an.

Wenn Sie einfach am LAT teilnehmen wollen, melden Sie sich unter diesem Link an. 

Wann:              Mittwoch, 20. Mai 2015
Wo:                  Zunfthaus zur Saffran, Limmatquai 54, Zürich
16:00 Uhr:       Simsa-Generalversammlung
17:00Uhr:        LAT



ÜBERALL APP DAY 

Über 30 Expertinnen und Experten präsentieren die neusten digitalen und mobilen Themen und teilen ihre Erfahrungen und Cases. Unter anderem treten auch einige Gewinner des letztjährigen "Best of Swiss Apps Award" auf.

Schicken Sie uns eine Mail und profitieren Sie vom Spezialpreis mit 30 Prozent Rabatt für simsa-Mitglieder (auch auf Early Bird Angebot)!

Tickets sind hier erhältlich. Das detaillierte Programm finden Sie hier

Wann:             Donnerstag, 30. April 2015
Dauer:             09:00 – ca. 17:00 Uhr
Wo:                 Folium, Sihlcity, Kalanderplatz 6 | Zürich
Lageplan:       http://www.papiersaal.ch/downloads/ASPF_Lageplan.pdf


WERDE WEB PROJECT MANAGER

Die nächsten eidgenössischen Diplomlehrgänge zum "Web Project Manager" starten schon bald.

In den aktuellen WPM-Lehrgängen lernen die Teilnehmenden u.a. anspruchsvolle Digitalkonzepte zu entwickeln und auch grosse Projekte zu gestalten, etwa im Umfeld von Business Intelligenz, Big Data, Mobile Application Development, Cloud Computing, User Generated Design, Data-driven Storytelling oder 3-D-Secure bei Payment-Prozessen.

Weitere Informationen und Anmeldung:

Digicomp Academy AG (Zürich)
Nächster Lehrgangsstart: 2. Oktober 2015
Nächster Infoabend: 16. April 2015: 18:00 Uhr
Infos findest Du hier
www.digicomp.ch

SAWI (Zürich/Stettbach)
Nächster Lehrgangsstart: September 2015
Nächster Infoabend: 20. April 2015: 18:00 Uhr
Infos findest Du hier


PROVIDER DAY 2015 

Am traditionellen Provider Day der simsa werden von hochkarätigen Experten und Expertinnen technische, regulatorische und Business-Herausforderungen und Lösungen für Hosting- und Data-Center-Anbieter vorgestellt. Unter anderem werden die neusten Malware-Bedrohungen und Gegenstrategien aufgezeigt, Virtualisierungs-Vor- und Nachteile diskutiert und die Auswirkungen neuer und zu erwartender Bestimmungen bezüglich Überwachung und Netzneutralität ergründet. Zudem wird der neuste Stand des Hoster-Code-of-Conduct vorgestellt.

Gründe genug, um dieses Datum in Ihrer Agenda schon mal zu vorzumerken:

Wann:             Donnerstag, 9. Juli 2015
Dauer:            13:00 – 17:15 Uhr (mit anschliessendem Networking-Apéro)
Wo:                 Zunfthaus zur Saffran, Limmatquai 54, Zürich


SIMSA AGENCY ROUND TABLE

2015 wird für Webagenturen ein schwieriges Jahr.  simsa lädt vor der Best Of Swiss Web Award Night zum Round-Table-Gespräch ein, um die aktuellen Probleme aufzudecken, die die Agenturen und Internetdienstleister beschäftigen:

  • Werden die Schweizer Unternehmen aufgrund der Exportprobleme ihre Budgets für Webprojekte einschränken?
  • Erhärtet sich der Wettbewerb durch ausländische Agenturen aufgrund ihrer Preisvorteile?
  • Warum machen Agenturen trotz mehr Umsatz weniger Gewinn?
  • Warum ist es in der Schweiz so schwierig, qualifizierte Mitarbeiter zu finden?

Wir wollen die Agenturen unterstützen! Ziel des Round-Table-Gesprächs ist, die relevanten Probleme zu bestimmen und für diese Lösungsansätze zu entwickeln, welche durch simsa umgesetzt werden. Ihre Teilnahme ist gefragt. Wir  freuen, einen Vertreter Ihrer Agentur am Round-Table vom 26.03.2015 im Kongresshaus Zürich zu begrüssen. Melden Sie sich hier an. 


GAV PERSONALVERLEIH – BESONDERE REGELUNG FÜR ICT-BETRIEBE

Ende Dezember 2014 wurde der GAV Personalverleih vom Bundesrat um ein Jahr verlängert, trotz Einsprache von ICTswitzerland. simsa will nun gemeinsam mit ICTswitzerland darauf hinweisen, dass sich die Branchenmitglieder nur unter bestimmten, sehr spezifischen Bedingungen dem GAV unterstellen müssen. Denn was die Öffentlichkeit nicht weiss: Gemäss eines unveröffentlichten Zusatzprotokolls existiert eine Ausschlussklausel, die trotz Bundesratsentscheid weiterhin gültig bleibt: „Mit dem von ICTswitzerland, von der Schweizerischen Paritätischen Kommission Arbeitsverleih (SPKA) und vom SECO unterzeichneten Beschlussprotokoll vom 25. April 2012 wurde eine besondere Regelung in der Anwendung der AVE auf Betriebe der ICT-Branche getroffen. Dieses Beschlussprotokoll ist nicht befristet und gilt deshalb auch bei einer Verlängerung der AVE." 

Die Kriterien des Beschlussprotokolls sind folgende:

  • Betriebe der ICT-Branche sind dem GAV Personalverleih nur dann unterstellt, wenn sie kumulativ folgende Kriterien erfüllen:
  • Die Kriterien zur Unterstellung gemäss Artikel 2 des Bundesratsbeschlusses über die AVE des GAV für den Personalverleih vom 13. Dezember 2011 sind erfüllt wenn:
  • Der primäre Geschäftszweck des Betriebs ist der Personalverleih (hauptsächliches Überlassen der Arbeitnehmer an Einsatzbetriebe) versus Verkauf/Implementierung von ICT-Lösungen, Erbringung von Entwicklungs-, Wartungs- und Supportdienstleistungen, für die der dienstleistende Betrieb die Verantwortung trägt; oder
b) es gibt einen Betriebsteil Verleih als eigene organisatorische Einheit.
  • Die Arbeitsbedingungen des verliehenen Personals sind in wesentlichen Teilen nicht gleich wie diejenigen des festen, nicht verliehenen Personals (u.a. BVG, Kündigungsfristen).


Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz: Spezialangebot für simsa-Mitglieder

Wussten Sie, dass der Gesetzgeber auch für kleinere Firmen Vorschriften bezüglich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz erlassen hat? Erfüllt Ihr Unternehmen diese Mindestanforderungen, sollten Sie plötzlich Besuch vom Arbeitsinspektorat erhalten?

In Zusammenarbeit mit dem Branchenverband Swico hat simsa ein Spezialangebot für ihre Mitglieder ausgearbeitet. Zu Vorzugskonditionen wird der Stand Ihres Unternehmens erfasst, die notwendigen Massnahmen ausgearbeitet und dann jährlich einem Review unterzogen.

Die Branchenlösungen Arbeitssicherheit wird bereits von rund 90 Firmen aus dem Swico-Mitgliederstamm angewendet und hat sich bestens bewährt. Die Swico-Branchenlösung ist EKAS (Eidg. Koordinationskommission für Arbeitssicherheit) zertifiziert. Die Module der Branchenlösung enthalten die gesetzlichen Kontrollpunkte, nach welchen die Arbeitsinspektoren kontrollieren und sind auf das jeweilige Unternehmen angepasst.

Erfahren Sie mehr über die Branchenlösung Arbeitssicherheit. Achtung: Dieses Vorzugsangebot ist exklusiv für simsa-Mitglieder bestimmt und gilt bis 31.12.2014.


Mit simsa an die CeBIT 2015

ICTswitzerland und simsa organisieren zusammen mit dem Messerreisespezialisten travelXperts und offerieren simsa-Mitgliedern ein exklusives Angebot für einen Besuch an der CeBIT in Hannover.

Mit rund 4‘000 Ausstellern, 210‘000 Besuchern und Vertretenden aus 100 Ländern ist die CeBIT Hannover die weltweit bedeutendste Plattform der digitalen Wirtschaft.

Die Computermesse, die vom 16. – 20. März 2015 dauert, wird sich dieses Mal dem Thema d!conomy widmen. D!conomy steht für die unaufhaltsame Durchdringung aller Bereiche von Wirtschaft bis Gesellschaft durch die IT.

Neben den Ausstellern und Besuchern aus aller Welt werden in Hannover auch prominente Vertreter der Branche, aber auch aus Politik und Wirtschaft Vorträge halten. Zugesagt haben bereits Huawei-Geschäftsführer Guo Ping sowie der stellvertretende Nato-Generalsekretär Jamie Shea.

Profitieren Sie von unserem exklusiven Angebot und freuen Sie sich auf eine perfekt organisierte Delegationsreise, inklusive Transfer Shuttle-Service, Eintrittskarte zum Messegelände, themenspezifisch geführte Touren zu ausgewählten Ständen, Referate und Networking Lunch mit internationalen Gästen.

Für schnell Entschlossene gibt es bis zum 31. Oktober 2014  vergünstigte Frühbuchpreise. Weitere Informationen finden Sie hier.